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Wildtiere in Deutschland
Ein Mäusebussard oder ein Rotmilan - solche Anblicke waren zu Beginn der 70er-Jahre in Deutschland selten geworden. Seitdem wurden Schutzmaßnahmen eingeführt, sodass sie mancherorts wieder zu entdecken sind. Wie Sie die Tiere auseinanderhalten können. Hinweis: Diese Bildergalerie stammt aus unserem Archiv.
23 Bilder
Teaserbild: © iStock/dmbaker

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Ein Symbol für Macht und Stärke
Ihre Kraft, ihre Größe, ihre Präzision, ihre besonderen Fähigkeiten und ihre buchstäbliche Erhabenheit beeindrucken den Menschen seit jeher. Nicht ohne Grund sind Greifvögel ein weltweit populäres Symbol für Macht und Stärke.
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Von "Raubvogel“ zu "Greifvogel“
"Raubvogel" werden die majestätischen Tiere inzwischen aber nicht mehr offiziell genannt. Adler, Habicht, Bussard, Milan, Weihe und Geier werden als "Greifvögel" bezeichnet.
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Das legendäre Adlerauge
Greifvögel haben ein herausragendes Sehvermögen, was sich im Begriff "Adlerauge" im Sprachgebrauch niedergeschlagen hat. Der Greifvogel muss seine Beute aus zum Teil Hunderten von Metern Entfernung erkennen können, weshalb sein Auge einen besonderen Aufbau und damit besondere Kompetenzen aufweist.
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"Fänge" - die tödlichen Waffen der Greifvögel
Die Füße der Greifvögel werden als "Fänge" bezeichnet. Mit ihren kräftigen Zehen und spitzen Krallen ergreifen sie ihre Beute und tragen sie im Flug fort. Manche Arten können auf diese Weise ein Beutetier abtransportieren, das so schwer ist wie sie selbst. Greifvögel helfen, Schädlingspopulationen wie Mäuse in Schach zu halten, beseitigen Aas und tragen so zum ökologischen Gleichgewicht bei.
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Der Hakenschnabel der Fleischfresser
Charakteristisch für die Greifvögel ist außerdem ihr kräftiger Schnabel: Der Oberschnabel wölbt sich weit über den Unterschnabel und läuft nach unten hin spitz zu. Der sogenannte "Hakenschnabel" macht das Verzehren der Beutetiere möglich. Die meisten Greifvögel sind Fleischfresser.
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Der Mäusebussard ist der Jäger der Felder
Diesen Artgenossen sieht man oft auf Zaunpfählen, Masten oder anderen erhöhten Positionen sitzen und nach Beute Ausschau halten: der Mäusebussard (Buteo buteo). Seine Leibspeise sind Wühlmäuse. Er frisst aber auch andere Kleinnager. Sein Revier ist das freie Feld.
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Kreisender Jäger mit 1,30 Metern Spannweite
Wenn er nicht ansitzt, zieht der Mäusebussard auf der Suche nach Beute seine Kreise am Himmel. Sein Gefieder kann sehr hell erscheinen, mittel- oder auch dunkelbraun. Im Flug ist der Greifvogel an seiner abgerundeten, gespreizten Schwanzspitze zu erkennen. Seine Flügelspannweite kann bis zu 1,30 Meter betragen.
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Die markante Stimme des Mäusebussards
So unterschiedlich Bussarde gefärbt sein können, an den Unterseiten der Flügel sind die Federn hell. Zum Nisten zieht sich der Mäusebussard in den Wald zurück. Er ist der Greifvogel, der in Deutschland am häufigsten zu sehen ist - und auch zu hören, wenn er seinen typischen hellen Schrei ausstößt.
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Der Wespenbussard ist ein Spezialist für Insekten
Vom Mäusebussard ist der Wespenbussard (Pernis apivorus) zu unterscheiden, der sich tatsächlich - wie der Name sagt - bevorzugt von Wespen ernährt. Wenn er sie nicht im Flug fängt, raubt er auch ihre Nester aus. Deshalb benötigt der Wespenbussard nicht ganz so starke Fänge. Im Flug streckt er den Kopf nach vorne. Im Winter zieht er meist nach Süden.
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Der Größenunterschied zwischen Habichtdame und "Terzel"
Wie bei den meisten Greifvögeln gibt es auch bei Familie Habicht einen deutlichen Größenunterschied zwischen Männchen und Weibchen. In der Regel sind die Weibchen größer. Deshalb werden die Habicht-Männchen auch "Terzel" genannt: Weil sie um ungefähr ein Drittel weniger Körpergröße und Körpermasse aufweisen als die Weibchen.
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Habicht und Sperber im direkten Vergleich
Der Habicht ist vom Erscheinungsbild her leicht mit dem ihm eng verwandten Sperber (Accipiter nisus, Bild) zu verwechseln. Allerdings wird der Sperber nur bis zu 40 Zentimeter groß, der Habicht bis zu 60 Zentimeter. Deshalb kann der Habicht ihm sogar als Fressfeind gefährlich werden. Der Sperber ernährt sich von kleineren Singvögeln.
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Der Sperber als wendiger Jäger im Wald
Um seine Beute zu finden, aber auch um sich selbst zu verstecken, bevorzugt der Sperber Waldgebiet. Im Flug wechseln sich beim Sperber Flügelschlag und Gleitphasen ab, während der er wahrnehmbar absinkt.
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Auffällige Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen
Das Gefieder der Sperber-Männchen ist blaugrau gefärbt, bei den Weibchen eher hellbraun. Ihre Unterseite ist quer gestreift. Der Sperber hat einen langen Schwanz.
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Rotmilan: Der elegante Gleitflieger
Die Flügelspannweite des Rotmilans (Milvus milvus) kann bis zu 1,80 Meter betragen.
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Das Erkennungsmerkmal des Rotmilans
Der Rotmilan braucht weite, offene Landschaften für die langen Erkundungsflüge, die er unternimmt, um seine Beute aufzutreiben. Dazu gehören kleine Wirbeltiere, Insekten und auch Aas. Im Flug ist der Rotmilan an seinem tief gegabelten Schwanz in Rostrot zu erkennen.
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Der dunklere Verwandte des Rotmilans
Ein Verwandter des Rotmilan ist der Schwarzmilan (Milvus migrans). Er ist etwas dunkler gefiedert, kleiner und die Gabelung seiner Schwanzspitze ist weniger stark ausgeprägt.
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Der Schwarzmilan ist ein wasserliebender Jäger
Der Schwarzmilan wird auch Wassermilan genannt, denn er mag Gewässer und nistet auch gerne in Ufernähe. Auf seinem Speiseplan findet sich neben kleinen Säugetieren und Aas auch Fisch. Der Schwarzmilan ist berüchtigt dafür, anderen Greifvögeln ihre Beute abzujagen. Den Winter verbringt der Zugvogel in Afrika.
© iStock/Abhishek S Padmanabhan

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Die Rohrweihe ist die Jägerin der Feuchtgebiete
Auch die Rohrweihe (Circus aeruginosus) zieht es in den Süden, und das nicht erst, wenn es hierzulande kälter wird, sondern bereits im hiesigen Hochsommer. Dieser eher unscheinbar gefiederte Greifvogel ist ein Fressfeind für Mäuse, Singvögel und junge Wasservögel. Die Rohrweihe brütet gerne zwischen Sumpfpflanzen oder im Schilf.
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Falken – Greifvögel oder Papageien?
Falken gehören übrigens genetisch streng genommen nicht zu den Greifvögeln, sondern vielmehr zu den Papageien. Sie ähneln den Greifvögeln aber in vielerlei Hinsicht, weshalb sie oft miteinbezogen werden, wenn davon die Rede ist: insbesondere der Turmfalke (Falco tinnunculus), der als sogenannter Kulturfolger die Nähe des Menschen sucht.
© iStock/Frank Fichtmüller

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Der Schreiadler – der kleinste unter den Adlern
Der kleinste Adler hierzulande ist der Schreiadler (Clanga pomarina), der aufgrund seiner typischen Balzrufe so heißt. Er liebt Landschaften, die zunehmend rar werden: abgelegener alter Baumbestand für Brut und Aufzucht. Zur Jagd von Nagern und Amphibien nutzt der Schreiadler verschiedene Techniken: im Flug, zu Fuß und ansitzen. Er lebt vor allem in Ostdeutschland und zieht im Winter nach Südafrika.
© iStock/Maciej Jaroszewski

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Der Tauchjäger mit dunkler Augenmaske
Der mittelgroße Fischadler (Pandion haliaetus) ist an seiner braunen Ober- und weißen Unterseite zu erkennen. Die Augenpartie ziert ein charakteristischer dunkler Streifen. Im Rüttelflug hält er Ausschau nach Beute und schnappt sich Fische, indem er manchmal komplett ins Wasser eintaucht. Der Zugvogel ist vor allem im (Nord-)Osten Deutschlands an flachen Gewässern zu beobachten.
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Der Steinadler ist der Herrscher der Alpen
Nur im Alpenraum kann man in Deutschland den Steinadler (Aquila chrysaetos) antreffen. Mit seiner gelblichen Färbung an Nacken und Brust im ansonsten braunen Gefieder heißt er auf Englisch auch "Golden Eagle". Im Sturzflug kann der Steinadler mit einer Geschwindigkeit von mehr als 300 Stundenkilometern auf seine Beute herab sausen: Murmeltiere, Kaninchen oder Kitze, die manchmal schwerer sind als er selbst.
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Europas größter Greifvogel
Als am wenigsten gefährdeter Adler gilt hierzulande der Seeadler (Haliaeetus albicilla). Er ist mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,50 Metern der größte europäische Greifvogel. Typisch für sein Erscheinungsbild sind der kurze weiße Schwanz, der lange Hals und der gelbe Schnabel. Der scheue Vogel, der vor allem von Fisch und Wasservögeln lebt, ist im Norden Deutschlands beheimatet.
© iStock/USO
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