Joan Baez

Joan Baez ‐ Steckbrief
Name | Joan Baez |
Bürgerlicher Name | Joan Chandos Baez |
Beruf | Sängerin |
Geburtstag | |
Sternzeichen | Steinbock |
Geburtsort | Staten Island/New York City, USA |
Staatsangehörigkeit | Vereinigte Staaten von Amerika |
Größe | 166 cm |
Familienstand | geschieden |
Geschlecht | weiblich |
(Ex-) Partner | Bob Dylan |
Haarfarbe | braun/grau |
Augenfarbe | braun |
Links | Instagram von Joan Baez |
Joan Baez ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr
Joan Baez ist eine US-amerikanische Sängerin. Sie ist eine der bekanntesten Stimmen der Popkultur und hat mit ihren Liedern sowie ihrer aufrechten, kämpferischen Haltung Generationen von Künstlern und Menschen auf der ganzen Welt beeinflusst. In dem Biopic und Dokumentarfilm "Joan Baez - Mit lauter Stimme", der 2023 erschien, blickt sie auf ihr Leben und ihre Karriere zurück.
Joan Chandos Baez wurde am 9. Januar 1941 im New Yorker Stadtbezirk Staten Island geboren. Ihr Vater hatte mexikanische Wurzeln, während ihre Mutter aus Schottland stammte. Schon in ihrer Kindheit war Joan Baez aufgrund ihrer mexikanischen Herkunft häufig rassistischen Beleidigungen und Diskriminierung ausgesetzt. Daher engagierte sie sich schon früh in ihrer Karriere für soziale Belange.
Ihre musikalische Karriere zeichnete sich bei Joan Baez schon im jungen Alter ab, nahm dann spätestens volle Fahrt auf, als sie ihre erste Gitarre erhielt. Nach ihrem Highschool-Abschluss 1958 zog Baez mit ihrer Familie von San Francisco nach Boston, Massachusetts. Zuvor war die Familie aufgrund des Berufes des Vaters bereits einige Male umgezogen. In der damaligen aufstrebenden Folk-Musikszene trat Joan Baez in Clubs auf und machte erste Schritte ins Rampenlicht.
Nach einem Auftritt im Jahr 1959 auf dem Newport Folk Festival nahm sie ihr erstes Album "Joan Baez" auf. Es folgten schnell weitere Alben. In "Farewell, Angelina" kombinierte Joan Baez mehrere Songs des berühmten Sängers Bob Dylan mit traditionelleren Instrumenten und Tönen. Ihre Musik ist häufig zweisprachig geprägt, sie singt sowohl auf Englisch als auch auf Spanisch.
Joan Baez: Ikone der 1960er Jahre
Schnell aufeinanderfolgend erschienen in den 1960ern die nächsten drei Alben: "Noël" (1966), "Joan" (1967) und "Baptism: A Journey Through Our Time" (1968). Mit ihrem Album "Come from the Shadows" (1972) wechselte Joan Baez schließlich von ihrem vorherigen Label Vanguard zu A&M Records, wo sie vier Jahre und sechs Alben lang blieb. Für ihr Album "Diamonds & Rust" (1975) baute sie Elemente der Mainstream-Popmusik ein und schrieb auch eigene Songs. Das Album wurde zum meistverkauften ihrer Karriere und enthielt mit dem Titelsong einen Top-Ten-Hit.
Im Rahmen des Live-Aid-Konzerts von 1985 für die afrikanische Hungerhilfe spielte Joan Baez mit ihrem Auftritt eine wichtige Rolle. Sie tourte außerdem für viele weitere Zwecke, unter anderem 1986 für die Tournee "A Conspiracy of Hope" von Amnesty International und als Gast bei der anschließenden Tournee "Human Rights Now!". Joan Baez' unverwechselbarer Gesangsstil und ihr politischer Aktivismus hatten einen entscheidenden Einfluss auf die amerikanische Popmusik. Sie war eine der ersten Musikerinnen, die ihre Popularität als Vehikel für sozialen Protest nutzte, indem sie für Menschenrechte und Frieden sang und demonstrierte.
Mit dem Label Gold Castle nahm Joan Baez weitere Alben auf: "Speaking of Dreams" (1989) und "Brothers in Arms" (1991). Danach erhielt sie einen Vertrag mit dem bekannten Label Virgin Records und nahm "Play Me Backwards" (1992) auf. Im Anschluss wechselte sie zum Label Guardian, wo sie das Live-Album "Ring Them Bells" (1995) sowie das Studioalbum "Gone from Danger" (1997) produzierte.
Im Februar 2007 erhielt Joan Baez den Grammy "Lifetime Achievement Award". Das Studioalbum "Day After Tomorrow", das von Steve Earle produziert wurde und drei seiner Songs enthielt, erschien im September 2008. Damit schaffte Joan Baez ihre erste Chart-Platzierung nach fast drei Jahrzehnten. Im April 2017 veröffentlichte sie auf ihrer Facebook-Seite ihren ersten neuen Song seit 27 Jahren, "Nasty Man", ein Protestlied gegen US-Präsident Donald Trump. Das Lied wurde zu einem viralen Hit. Im März 2018 veröffentlichte sie ein neues Studioalbum mit dem Titel "Whistle Down the Wind", das in einigen Ländern die Charts erreichte und zudem für einen Grammy nominiert wurde.
Joan Baez und ihre Beziehung zu Bob Dylan
Im Laufe ihrer Karriere engagierte sich Joan Baez für zahlreiche politische und gesellschaftliche Zwecke. Dazu gehörten Bürgerrechte, LGBTQ-Rechte, Umweltschutz und viele weitere. Sie ist der Mittelpunkt des 2023 gedrehten Dokumentarfilms "Joan Baez - Mit lauter Stimme", in dem sie unter anderem über ihre persönlichen Kämpfe, ihren politischen Aktivismus und ihre persönliche und berufliche Beziehung zu Bob Dylan reflektiert.
Eben diese Beziehung zu Weltstar Dylan brachte Baez große Bekanntheit ein. Die beiden lernten sich in den 1960er-Jahren kennen und begleiteten sich gegenseitig in ihrer musikalischen Karriere. Es folgten zahlreiche gemeinsame Auftritte und sie sogar eine gemeinsame Tour. Die Liebesbeziehung hielt bis 1965. Diese wird auch in dem 2025 erschienenen Biopic "Like a Complete Unknown" über Bob Dylan thematisiert. Die Schauspielerin Monica Barbaro übernahm dabei die Rolle der Joan Baez.
Von 1968 bis 1973 war Joan Baez dann mit dem Journalisten David Harris verheiratet. Im Dezember 1969 wurde der gemeinsame Sohn Gabriel Earl geboren. In den frühen 1980er-Jahren war Joan Baez in einer Beziehung mit dem Mitbegründer von Apple, Steve Jobs.