Berlin - Die Festrede beim diesjährigen Bundespresseball der Hauptstadtjournalisten hält die Zeitzeugin Margot Friedländer. Sie spricht am Freitagabend im Hotel Adlon zum Thema des Balls: "Für die Demokratie. Pressefreiheit stärken." Friedländer (103) ist eine Holocaust-Überlebende, die aus Berlin kommt, in die USA auswanderte und wieder nach Berlin zurückkehrte. Sie informiert unter anderem in Schulen über ihr Leben und den Nationalsozialismus.

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Der 72. Bundespresseball wird von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Begleitung seiner Frau Elke Büdenbender mit einem Walzer offiziell eröffnet. Erwartet werden neben den Journalisten viele Politiker und Wirtschaftsvertreter. Zugesagt hat auch der CDU-Vorsitzende und designierte Bundeskanzler Friedrich Merz. Der noch amtierende Kanzler Olaf Scholz (SPD) wird nicht kommen.

Veranstalter des Balls, den es seit 1951 gibt, ist die Bundespressekonferenz - der Zusammenschluss der Journalisten, die über die Bundespolitik berichten. Der diesjährige Preis der Bundespresskonferenz geht an den Cheffotografen der Deutschen Presse-Agentur dpa, Michael Kappeler.  © Deutsche Presse-Agentur