Joaquin Phoenix schlüpft in "Joker" in die Rolle des gleichnamigen Comic-Bösewichts. Dafür hat der Schauspieler einiges in Kauf genommen – zum Beispiel nahm er über 25 Kilo ab.
Der Film "Joker" von Regisseur Todd Phillips wird in diesem Herbst zweifellos Furore machen. Ein Grund dafür ist mit
Man fängt einfach an, verrückt zu werden
So habe Joaquin Phoenix über 25 Kilo an Gewicht abgenommen, um den Clown spielen zu können. Der ist laut Story angewidert vom Leben, fühlt sich unter Stress und ist aufgrund dessen auch körperlich am Ende. Für Phoenix nicht nur physisch eine Herausforderung.
Die Rolle und der Dreh hätten auch seelische Konsequenzen gehabt, gibt der Schauspieler im Interview zu Protokoll. "Es war klar irgendwann, dass sich das alles auf die Psyche auswirkt", so Phoenix. "Man fängt einfach an, verrückt zu werden."
Irres und normales Lachen
Die optische Entsprechung dieses Gemütszustands ist das Markenzeichen des Jokers: Sein Lachen. Dieses gebe es laut Regisseur Phillips in verschiedenen Abstufungen. So seien mit dem "Leidlachen", dem "Jungslachen" oder dem "Lachen echter Freude" mehrere Arten auch außerhalb der irren Psyche des Protagonisten auszumachen.
Phoenix habe hier seine ganz eigene, "fast schmerzhafte" Variante entwickelt. Philips dazu: "Es war wirklich nicht leicht, das hinzubekommen. Es hat lange gedauert." Klingt alles ziemlich "Oscar"-verdächtig – mögen sich die Mühen des Charakterdarstellers gelohnt haben. © 1&1 Mail & Media/ContentFleet
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