Viele Menschen machen sich lange vor dem eigenen Tod Gedanken, was mit ihren Körpern geschehen soll. So auch Marianne und Michael Hartl. Er möchte seine sterblichen Überreste der Wissenschaft zur Verfügung stellen. Seine Frau wünscht sich, dass ihre Asche in den Alpen verstreut wird.
Für viele Menschen wäre dies eine Horrorvorstellung, nicht so für Volksmusik-Star
Deswegen könnten die jungen Mediziner an ihm "herumschnippeln, wie sie wollen", erklärt der Musiker: "Ich bin dann ja tot und merke nichts mehr." Anschließend, wenn alle wichtigen Erkenntnisse gewonnen worden seien, wolle er, dass seine Asche zusammen mit seiner Ehefrau Marianne Hartl (72) verstreut werde. Seine Gattin unterstützt seine Pläne: "Das ist eine gute Entscheidung." Sie selbst bereut, dass sie einst bei ihrem Vater nicht zugestimmt habe, dass dessen toter Körper von Medizinern erforscht werde: "Das war ein Fehler."
Marianne Hartl weiß genau, wo ihre Asche verstreut werden soll
Auch die 72-Jährige hat sich im Übrigen bereits Gedanken darüber gemacht, was mit ihren sterblichen Überresten nach dem Tod geschehen solle. Im identischen Interview mit der "Bild"-Zeitung sagte sie, dass ihre Asche eines Tages über dem Wilden Kaiser in Tirol "für immer und ewig" verstreut werden solle. Sie könne sich nichts Schöneres vorstellen.
Wohl auch zur Zufriedenheit ihres Mannes: "Fast ein halbes Jahrhundert schon verbringen wir Zeit in unserem Ferienhaus in Fieberbrunn und fokussieren uns täglich auf den Blick zum Wilden Kaiser. In allen Lebenslagen, in allen Situationen und Stimmungen", so Marianne Hartl. Der Gebirgszug des Kaisergebirges gebe ihnen "so viel Kraft". Sie hätten ihn bereits millionenfach fotografiert und er fasziniere beide immer wieder aufs Neue. (dr/spot) © 1&1 Mail & Media/spot on news