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Gene Hackman ist tot
Von
Denizcan Sürücü
Gene Hackmans Durchbruch als Schauspieler kam spät - dann ging es dafür steil nach oben. Am 26. Februar 2025 wurde der 95-Jährige zusammen mit seiner Frau Betsy Arakawa tot in seinem Haus aufgefunden. Wir blicken zurück auf die Karriere des zweifachen Oscarpreisträgers.
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Teaserbild: © imago images/Mary Evans
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Gene Hackman, der am 30. Januar 1930 in Kalifornien geboren wurde, wuchs nach der Scheidung seiner Eltern bei seiner Großmutter auf. Er brach die Schule ab, ging einige Jahre zur Marine und arbeitete später als Journalist – bis er den Wunsch verspürte, Schauspieler zu werden. Aber auch an der Schauspielschule schmiss er nach drei Monaten Ausbildung das Handtuch.
© imago images/Everett Collection
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Hackmans große Inspiration war Marlon Brando. Dessen Leistung im Film "Endstation Sehnsucht" (1951) soll Hackman so sehr begeistert haben, dass er sich für eine Schauspielkarriere entschied.
© IMAGO/Globe Entertainment/IMAGO
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Nach einigen Theater- und Fernsehauftritten klappte es schließlich mit über 30 Jahren auch auf der großen Leinwand: 1961 stand er für den Kinofilm "Der Tollwütige" vor der Kamera. Zu dieser Zeit lebte er mit Dustin Hoffman und Robert Duvall in einer winzigen Wohnung.
© imago/Cinema Publishers Collection/HA
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Einen großen Glückstreffer landete Hackman 1964: Bei den Dreharbeiten zu "Lilith" lernte er Warren Beatty kennen, der ihm später zu seiner Rolle in "Bonnie und Clyde" (Bild) verhalf. Für seinen Auftritt als Buck Barrow, dem Bruder von Clyde, wurde er als Bester Nebendarsteller für einen Oscar nominiert und gelangte so erstmals in den Fokus von großen Hollywoodstudios.
© imago images/Mary Evans
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Für seine Leistung im Drama "Kein Lied für meinen Vater" wurde er (l.) erneut als Bester Nebendarsteller für die beliebte Trophäe nominiert – und ging wieder leer aus. Mit über 40 Jahren hatte Hackman den richtigen Durchbruch immer noch nicht geschafft. Das sollte sich aber bald ändern…
© imago images/Everett Collection
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1971 schaffte er es mit "French Connection – Brennpunkt Brooklyn" endlich, einen Oscar zu ergattern. Nachdem viele namhafte Schauspieler abgelehnt hatten, bekam Hackman die Rolle des Drogenfahnders "Popeye" Doyle. Der Film wurde zum Überraschungserfolg und Hackman erhielt den Preis als Bester Hauptdarsteller.
© imago images/Everett Collection/20thCentFox
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Von diesem Zeitpunkt an konnte sich Hackman vor Angeboten und hohen Gagen kaum noch retten. Neben Al Pacino stand er 1973 für "Asphalt-Blüten" vor der Kamera. Weitere erfolgreiche Filme waren "Der Dialog" (Bild, 1974) und "Die heiße Spur" (1975).
© imago images/Everett Collection
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Auch als Gegner von "Superman" konnte Hackman sein Talent unter Beweis stellen. Als Schwerverbrecher Lex Luthor trat er in insgesamt drei "Superman"-Filmen zwischen 1978 und 1987 auf. Das Bild zeigt ihn im Film von 1987 neben "Superman"-Darsteller Christopher Reeve (r.).
© imago images/Everett Collection/Warner Bros.
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Als FBI-Agent konnte Hackman 1988 im Drama "Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses" (Bild) abermals überzeugen und wurde für einen Oscar nominiert. Eine Filmrolle in "Das Schweigen der Lämmer" als Hannibal Lecter lehnte er damals ab, da ihm das Thema zu düster erschien.
© IMAGO/Everett Collection
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1993 konnte Hackman seinen zweiten Oscar in Empfang nehmen. Er wurde als Bester Nebendarsteller in "Erbarmungslos" ausgezeichnet. Auch einen Golden Globe Award konnte Hackman für seine Rolle als Little Bill Daggett einheimsen. Im Western-Film spielte er neben Clint Eastwood und Morgan Freeman. Insgesamt wurde der Erfolgsfilm mit vier Oscars ausgezeichnet.
© imago images/Mary Evans
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Im Laufe seiner Karriere spielte er auch in Komödien mit, etwa "Schnappt Shorty" (Bild, 1995) neben John Travolta (r.). Auch in "The Birdcage – Ein Paradies für schrille Vögel" (1996) oder "Heartbreakers – Achtung: Scharfe Kurven!" (2001) zeigte sich Hackman von seiner komischen Seite.
© IMAGO/UPI Photo
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1998 drehte Hackman zusammen mit Will Smith den Thriller "Der Staatsfeind Nr. 1". Der Film war ein Hit und spielte weltweit 250 Millionen Dollar ein.
© Capital Pictures/IMAGO
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In "Crimson Tide" (1995) standen Hackman und Denzel Washington zum ersten und letzten Mal vor der Kamera. Der Film wurde für drei Oscars nominiert.
© imago images/Mary Evans
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Seine Vielseitigkeit zeigte er wieder einmal im Drama "Das Urteil" (2003) und der Komödie "Willkommen in Mooseport" (Bild, 2004). Darin mimt Hackman den Ex-Präsidenten Monroe Cole, der sich nach seiner Amtszeit zurückziehen will und dann in einer Kleinstadt als Bürgermeister kandidiert.
© imago images/Mary Evans
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2004 zog sich Hackman auch im echten Leben zurück und gab sein Karriereende bekannt. Im Jahr zuvor war er mit seinem vierten Golden Globe Award ausgezeichnet worden. Er erhielt den Preis für sein Lebenswerk. Aus seiner ersten Ehe hat der Schauspieler drei Kinder. Seit 1991 ist er mit Betsy Arakawa (l.) verheiratet, mit der er in Santa Fe in New Mexico lebt.
© imago images/Landmark Media/Laura Luongo/PIP-Landmark
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Nach dem Karriereende veröffentliche Hackman 2011 das Buch "Payback at Morning Peak".
© Cover-Images/IMAGO/infusny-05/42
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Am 26. Februar 2025 wurde der 95-Jährige zusammen mit seiner Frau Betsy Arakawa tot in seinem Haus aufgefunden worden. Die Todesursache ist noch nicht bekannt.
© IMAGO/Photo News/Splashnews.Com
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