Schlagerstars sind aus der Musikwelt längst nicht mehr wegzudenken - doch nicht alle können allein von ihrem Traumjob leben. Während Superstars wie Helene Fischer oder Florian Silbereisen kaum finanzielle Sorgen haben dürften, sieht das bei anderen Künstlern ganz anders aus. Einige haben sich deshalb ein zweites Standbein aufgebaut, wie unter anderem Annemarie Eilfeld im RTL-Interview verrät.
Alexander Martin, Sohn von Schlager-Ikone Andreas Martin, erinnert sich an einen starken Karrierestart. Damals sei es "ziemlich gut" gelaufen. Seine Songs hätten es "ziemlich weit nach oben" geschafft, er habe viele Auftritte gehabt. Auch eine große Tournee durch Deutschland war dabei.
"Aber dann habe ich gemerkt, dass da so ein bisschen Ruhe hereingekommen ist", erzählt er weiter, dass er sich deshalb neben der Musik wieder seinem früheren Beruf als "Projektleiter in der Immobilienbranche" gewidmet hat.
Olaf Berger: "Unbedingt zweites Standbein schaffen"
Auch Sängerin Safiya kennt die Herausforderungen. Die gelernte Optikerin meint: "Also ich sag' mal so, wenn es mir rein nur ums Verdienen gehen würde, würde ich gar nicht Musik machen. Ich mache Musik aus Leidenschaft." Trotzdem kann sich das Musikbusiness ihrer Meinung nach lohnen – mit genug Ehrgeiz und Durchhaltevermögen: "Ja, das sind schon so Monatsgehälter, würde ich sagen. Über Zahlen spricht man ja nicht, aber man kann da schon von gut in den Urlaub fliegen. Und wenn man mehrere Auftritte hat, kann man davon ordentlich seine Familie ernähren."
Genau dazu rät auch Olaf Berger. Der bekannte Ostschlagerstar empfiehlt vor allem Neulingen in der Schlagerwelt, sich breiter aufzustellen: "Ich kann nur jedem Anfänger oder Newcomer den großen Tipp geben, einfach was Handfestes trotzdem noch zu erlernen, ein zweites Standbein zu schaffen." © 1&1 Mail & Media/teleschau