Rainhard Fendrich am Mikrofon auf der Bühne
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Am 27. Februar 1955 kam der Sänger als Rainhard Jürgen Fendrich zur Welt. Er wuchs mit seinem sechs Jahre jüngeren Bruder Harald (r.) auf, der später in seiner Band Austria 3 Bass spielte.
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Ab seinem zehnten Lebensjahr besuchte Fendrich ein katholisches Internat. Bei ihm drehte sich aber nicht alles um die Religion: Er sang nebenbei auch im Schulchor.
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Seine erste Gitarre bekam er im Alter von 15 Jahren. Bei seinen Konzerten wurde das Instrument, das er sich autodidaktisch beibrachte, zu seinem treuen Begleiter.
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Erst nach seiner Zeit auf dem Gymnasium und einem abgebrochenen Jurastudium legte Fendrich den Fokus auf seine Schauspiel- und Musikleidenschaft. Er arbeitete in mehrere Jobs, um sich den Unterricht in beiden Bereichen leisten zu können.
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Seinen ersten großen Auftritt hatte er dann als Theaterschauspieler: Das Theater an der Wien gab ihm ab 1980 seine erste Bühne. Dort war er in Stücken wie "Jesus Christ Superstar" zu sehen.
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Das Jahr 1980 war auch für Rainhard Fendrichs Musikkarriere entscheidend: Er unterschrieb seinen ersten Plattenvertrag. Noch im selben Jahr veröffentlichte Fendrich sein Debütalbum "Ich wollte nie einer von denen sein".
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Bereits ein Jahr später wartete der große Erfolg auf den Sänger: Sein sommerliches Lied "Strada del Sole" wurde zu seinem ersten Hit in Österreich. Später erhielt der Song sogar eine Briefmarke von der österreichischen Post.
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In Deutschland begeisterte er erstmals 1988 mit einer Single: "Macho Macho" landete in den Top 3 der Single-Charts - zum ersten Mal außerhalb Österreichs. Ein Nummer-Eins-Album in Deutschland blieb jedoch bislang aus.
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Wenige Jahre zuvor, nämlich 1984, gab der Liedermacher seiner damaligen Partnerin Andrea Sator das Jawort. Ihre Ehe brachte zwei Söhne hervor: Lucas (r.) und Florian.
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1989 traf die Eheleute ein schwerer Schicksalsschlag: Ihre Tochter Theresa starb an einer Viruserkrankung, mit nicht einmal zwei Jahren. "Das verkraftet man nie. Man lernt nur, mit dieser Amputation zu leben", erklärte Fendrich 2025 der "Bild"-Zeitung.
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Trotz des tragischen Verlusts blieb er musikalisch aktiv. In den 1990er-Jahren gelangen Rainhard Fendrich drei Nummer-Eins-Alben in Österreich.
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Fendrich wurde aber nicht nur als Sänger einem großen Publikum bekannt. Als TV-Moderator präsentierte er von 1993 bis 1997 die Datingshow "Herzblatt". Er war Nachfolger von Rudi Carrell.
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Für die Moderation erhielt er 1994 die "Romy" als "Beliebtester Moderator Show und Unterhaltung". Den Preis gewann er danach noch zwei Mal.
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Als Musiker stand er von 1997 bis 2006 nicht mehr nur allein auf der Bühne. Aus einem Auftritt bei einer Benefizveranstaltung entstand die Band Austria 3, die er mit Wolfgang Ambros (r.) und Georg Danzer ins Leben rief. 2007 verlor Fendrich seinen Bandkollegen jedoch - Danzer verstarb an seiner Lungenkrebs-Erkrankung.
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Auch dem Fernsehen blieb Rainhard Fendrich neben seiner Musikkarriere treu und war für kurze Zeit das Gesicht zweier weiterer Spielshows. Zwischen 1999 und 2000 moderierte er die "Millionenshow", 2005 präsentierte er "Deal or No Deal".
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Privat lief es hingegen nicht so gut: Ein Jahr, bevor er seinen Moderationsjob bei "Deal or No Deal" bekam, gingen Rainhard Fendrich und Andrea Sator getrennte Wege. Das Paar ließ sich scheiden.
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2010 heiratete Fendrich schließlich erneut: Er und Ina Wagler gingen den Bund der Ehe ein.
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Doch auch diese Ehe sollte nicht halten: 2012 machten sie ihre Trennung öffentlich, vier Jahre später war die Scheidung durch. 2011 waren die beiden noch Eltern geworden.
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Im Beruflichen konnte sich Rainhard Fendrich jedoch weiterhin auf Erfolge verlassen. Von 2013 bis 2025 veröffentlichte er vier Alben, die in Österreich Nummer eins wurden.
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Auch nach dem Aus von Austria 3 stand der Austropop-Star nicht immer allein auf der Bühne. Beim "Schlagerboom Open Air" performte er beispielsweise 2024 seinen Hit "Die, die wandern" mit Schlagerstar Florian Silbereisen.
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Bis heute ist Rainhard Fendrich erfolgreich - und das sogar mehr, denn je: Mit seinem bislang letzten Album "Wimpernschlag" gelang ihm nämlich seine bisher beste Platzierung in den deutschen Albumcharts - sein 19. Werk stieg auf Platz sieben ein.