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Trauer um Frank Farian: Der Musikproduzent ist im Alter von 82 Jahren in Miami gestorben. Ob Boney M., Milli Vanilli oder La Bouche: mit seinen Music-Acts prägte er eine Ära.
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Teaserbild: © IMAGO / Hoffmann

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Frank Farian alias Frank Reuther galt als einer der erfolgreichsten Musikproduzenten. Die von ihm produzierten Singles und Alben verkauften sich weltweit über 800 Millionen Mal.
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Im Laufe seiner Karriere wurde Farian mit einigen Auszeichnungen geehrt, so auch 1997 mit dem Echo für sein Lebenswerk. Er ist für zahlreiche Welt-Hits namhafter Popstars verantwortlich. So nahm seine Geschichte ihren Lauf.
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Zunächst versuchte er sich in der 70ern noch selbst als Schlagermusiker. Allerdings merkte Farian, dass er mit den Produktionen für andere Künstler erfolgreicher werden könnte.
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1974 gründete er mit einer Agentin die Gruppe Boney M. Vor allem in den ersten Jahren hatte die stimmlich schwache Gruppe Probleme – Mitglieder kamen und gingen. Erst 1976 fand sich eine feste Formation.
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Der Durchbruch gelang Boney M. noch im selben Jahr mit dem Dauerbrenner "Daddy Cool". Der Song hielt sich zwölf Wochen lang auf Platz eins der deutschen Charts.
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Im Gegensatz zu Liz Mitchell, Maizie Williams und Marcia Barrett sang Vortänzer Bobby Farrell nicht selbst. Auf der Bühne bewegte er lediglich die Lippen zu Farians Stimme.
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Ebenfalls in den 70ern feierte Farian große Erfolge mit der britischen Disco- und R&B-Gruppe Eruption. Hits wie "I Can't Stand the Rain" (1978) und "One Way Ticket" (1979) schlugen ein wie eine Bombe.
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Nachdem Sängerin Precious Wilson die Gruppe 1979 verlassen hatte, begann sie eine Solokarriere. Farian begleitete sie weiter auf ihrem Weg.
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In den 80ern unterstützte und produzierte Farian die Gruppe The Touch. Sänger der eher unbekannten Band war Terence Trent D'Arby. Der Musiker nennt sich heute Sananda Maitreya.
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1986 produzierte Farian das fünfte Studioalbum von Rock-Ikone Meat Loaf. "Blind Before I Stop" erhielt damals gemischte Kritiken. Bemängelt wurde der dicke Synthesizer-Sound.
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Ende der 80er gelang Farian mit Milli Vanilli der nächste Coup. Das Discopop-Duo, bestehend aus Fab Morvan und Rob Pilatus, feierte mit "Girl You Know It's True" (1988) und "Baby Don’t Forget My Number" (1988) weltweite Nummer-eins-Hits.
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Der Erfolg wurde jedoch von einem riesigen Skandal überschattet. Weder Morvan noch Pilatus sangen in ihren Songs selbst. Bei einem Auftritt blieb das Playback-Band stehen und das Publikum bemerkte, dass die beiden Tänzer lediglich ihre Lippen zur Musik bewegten.
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Als Konsequenz mussten die Musiker unter anderem ihren Grammy zurückgeben – Farian gab daraufhin zu, dass die beiden gar nicht singen konnten. Die echten Stimmen von Milli Vanilli waren unter anderem Charles Shaw und John Davis.
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Aus Shaw, Davis und weiteren "Originalstimmen" formte Farian danach The Real Milli Vanilli. Sie konnten jedoch nicht an die Erfolge von Milli Vanilli anknüpfen.
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In den 90ern versuchte sich Farian auch am beliebten Eurodance-Genre. Er produzierte die Gruppe La Bouche, die mit dem Song "Be My Lover" (1995) einen riesigen Hit feierte.
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1995 gründete Farian die dreiköpfige Boygroup No Mercy. Die drei Jungs aus Miami kamen mit Songs wie "Where Do You Go" (1996) und "When I Die" (1996) sehr gut an.
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Auch Yvonne Catterfeld griff Anfang der 2000er auf die Hilfe von Frank Farian zurück. Er produzierte ihren Song "Komm zurück zu mir" (2001).
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2014 war er an "Goddess" von Rapperin Iggy Azalea beteiligt. Die Australierin nutzte ein Sample des Boney-M.-Songs "Brown Girl in the Ring".
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Der Song ist auf Azaleas Debütalbum "The New Classic" zu finden. Die Platte schaffte es bis auf Platz drei der US-Billboard-Charts.
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