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Agnetha Fältskog wird 75
Mit rund 400 Millionen verkauften Tonträgern gehören Agnetha, Björn, Benny und Anni-Frid – besser bekannt als ABBA – zu einer der erfolgreichsten Bands aller Zeiten. Agnetha Fältskog, die blonde Sängerin, feiert am 5. April ihren 75. Geburtstag. (mit Material der dpa)
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Bereits vor ihrer Weltkarriere mit ABBA waren sowohl Benny Andersson (2.v.l.) als auch Björn Ulvaeus (r.) in den 60ern Mitglied bei zwei erfolgreichen Bands in Schweden.
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Benny saß bei The Hep Stars, die auch als die "schwedischen Beatles" bekannt waren, am Keyboard.
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Björn (M.) war Sänger und Gitarrist der Folk-Band The Hootenanny Singers.
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Nachdem sich die beiden bei einer Tour kennengelernt hatten, fingen sie an, Songs zu schreiben und zusammen ins Studio zu gehen. Für das Album "Lycka" nahmen Björn und Benny ihre Freundinnen Agnetha Fältskog (l.) und Anni-Frid Lyngstad mit zu den Aufnahmen. Es entstand die erste Single "Hej, gamle man" ("Hallo, alter Mann") als Quartett – mit den Frauen als Background-Sängerinnen.
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Offiziell gab es die Band ab 1972, zunächst aber unter dem Namen "Festfolk", was auf Schwedisch "feiernde Gruppe" bedeutet. Die Initialen der Vornamen der Bandmitglieder – Agnetha, Björn, Benny und Anni-Frid – ergaben dann auf Vorschlag ihres Managers Stig Anderson den weitaus prägnanteren Bandnamen: ABBA.
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Bevor ABBA so richtig durchstarteten, waren alle vier bereits privat liiert – Anni-Frid und Benny verlobt, Agnetha und Björn (Bild) ab 1971 verheiratet. Als sich dann knapp zehn Jahre später beide Paare trennten, blieben ABBA als Band noch zusammen, um 1981 ihr achtes und letztes Album "The Visitors" aufzunehmen.
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Nachdem die Band 1973 mit "Ring Ring" an der Qualifikation für den Grand Prix Eurovision de la Chanson (heute: Eurovision Song Contest) gescheitert war, probierte sie es ein Jahr später erneut.
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Mit Erfolg: Sie nahm nicht nur am Wettbewerb teil, sondern gewann ihn sogar mit großem Vorsprung. Mit "Waterloo" und dem Sieg beim Grand Prix am 6. April 1974 im englischen Brighton legten ABBA den Grundstein für ihre erfolgreiche Karriere.
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Nach ihrem Überraschungserfolg beim Grand Prix taten sich ABBA aber zu Beginn schwer, eine internationale Karriere aufzubauen. Als Künstler wurden sie (noch) nicht richtig ernst genommen. 1975 folgte dann aber "SOS", der als erster echter Popsong der Gruppe gilt – der Bann war gebrochen.
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Als im August 1975 in der australischen Musiksendung "Countdown" das Video zu "Mamma Mia" gezeigt wurde, forderten zahlreiche Anrufer beim Fernsehsender ABC eine erneute Ausstrahlung. Die Plattenfirma Polar Music veröffentlichte den Song als weitere Singleauskopplung des dritten Albums "ABBA".
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Internationale Hits am Fließband waren die Folge: Nach "Mamma Mia" kamen "Fernando", "Dancing Queen", "The Winner Takes It All", "Super Trouper", "Money, Money, Money" und "Knowing Me, Knowing You".
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In Deutschland standen über zwei Jahre alle ABBA-Singles auf Platz eins. Außerdem gelangen ABBA acht aufeinanderfolgende Nummer-eins-Alben in den britischen Charts. Das schafften in der Musikgeschichte sonst nur Led Zeppelin.
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Die Hitsingle-Dichte bescherte ABBA auch gigantische Umsätze. Ihre Greatest-Hits-Platte "ABBA Gold" ist eines der meistverkauften Alben aller Zeiten. Insgesamt sollen ABBA rund 400 Millionen Tonträger verkauft haben, was sie nicht nur zum größten Schweden-Export-Hit, sondern auch zu einer der erfolgreichsten Bands der Pop-Geschichte macht.
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Legendär waren neben ihrer Musik auch die Live-Auftritte mit den vielen ausgefallenen Kostümen. Der Grund für die extravagante Kleidung war aber nicht nur optischer Natur – ABBA konnten dadurch Steuern sparen. Denn wenn die Klamotten nicht für den "alltäglichen Gebrauch" bestimmt sind, kann man sie in Schweden von der Steuer absetzen.
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Seit 2013 gibt es auch ein ABBA-Museum in Schwedens Hauptstadt Stockholm. Ausgestellt werden hier unter anderem Kostüme, Merchandising-Produkte und Auszeichnungen. Ebenso wurden diverse Orte, zum Beispiel das Aufnahmestudio, originalgetreu nachgebaut.
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Ende der 1980er Jahre, einige Zeit nach dem Ende der großen Abba-Ära, zog sich Fältskog weitestgehend zurück.
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Was bei all dem aber blieb, ist die Liebe zur Musik. Begleitet von weniger Glitzer und weniger Weltbeachtung verfolgte Fältskog nach der Abbamania immer wieder Solo-Projekte: 2013 hatte sie noch einmal ein kleines musikalisches Comeback mit dem Album "A", 2023 folgte "A+".
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In der Öffentlichkeit zu sehen ist Fältskog nur noch selten. Sie hat sich bis heute ihre Zurückhaltung bewahrt, die ihr auch schon zur großen Zeit der Abbamania nachgesagt und die manchmal als Distanziertheit und Kühle interpretiert wurde. Interviews gibt sie nur wenige, auch zu ihrem Geburtstag nicht, wie die langjährige ABBA-Vertraute und -Managerin Görel Hanser auf Anfrage ausrichtet. Ihren Geburtstag wird Fältskog demnach ganz im Privaten feiern.
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