Es sieht nicht gut aus für den FC Bayern: sportlich stehen die Münchner weit hinter allen Erwartungen und dem eigenen Selbstverständnis zurück - und nun steht auch noch die bedingungslose Liebe einiger Fans auf dem Spiel.

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Die Bayern stecken in der Krise: Fünf Spiele ohne Sieg, Platz fünf in der Bundesliga, sieben Punkte Rückstand auf den Konkurrenten aus Dortmund – es sieht düster aus.

Doch Ärger gibt es nicht nur auf dem Platz. Auch abseits gibt es Unruhe nach Franck Ribérys Handgreiflichkeiten und den Angriffen der Klub-Führung auf die Medien.

Auf etwas konnten sich die Roten trotz allem bisher verlassen: die Fans. Ok – vielleicht nicht alle. Aber vor allem die Kleinsten lassen meist nichts zwischen sich und ihren Lieblingsverein kommen.

Erstklässler: "Habe mein Trikot ausgezogen"

Doch nun scheinen sich auch die treuesten, jüngsten Fans von ihren Idolen abzuwenden: Eine Mutter hat auf Instagram den Brief ihres kleinen Sohnes veröffentlicht, in dem dieser mit dem FCB "abschließt" - auf wirklich rührende Art.

Dominic ist gerade mal sechs Jahre alt, glühender Bayern-Fan und seit seiner Geburt Mitglied im Verein. Doch auch er ist mit dem aktuellen Zustand nicht zufrieden, hat sich hingesetzt und den Bayern-Bossen einen Brief geschrieben:

"Lieber FC Bayern! Weil ihr so schlecht wart und gegen Dortmund verloren habt - erst 0:1, 1:1, 2:2, Abseits für Euch, 3:2. Ihr seid nur noch 5. in der Tabelle und deswegen habe ich mein Trikot ausgezogen."

Und weiter: "Ich ziehe es erst wieder an, wenn ihr besser spielt und wieder 1. seid."

Doch weil er kein erfolgsverwöhnter Edel-Fan ist, der beim kleinsten Gegenwind seine Liebe verweigert, fragt er sogar: "Wie kann ich euch helfen? Euer Dominic (6 Jahre)".

Mittlerweile dürfte der Brief in der Säbener Straße angekommen sein. Dort hat man - Dank der Länderspielpause – noch bis zum 24. November Zeit, sich zusammenzuraufen. Gelingt der Pflichtsieg gegen Düsseldorf, wissen wir ja jetzt, wem der Verein den Motivationsschub zu verdanken hat. (dh)

Hinweis: Die Mutter des Kleinen ist Redakteurin bei 1&1, hat ihr Kind aber trotzdem zu nichts gezwungen.