Nach dem schwachen Start in Deutschland ist "Red One - Alarmstufe Weihnachten" mit Dwayne Johnson nun auch in den USA enttäuschend angelaufen. Ein Debüt im November ist vielleicht etwas zu früh für einen Weihnachtsfilm. Doch der Termin hat seine Gründe.
Eine Woche nach seinem Start in Deutschland ist "Red One - Alarmstufe Weihnachten" auch in den US-Kinos gestartet. Und bleibt auch dort hinter den Erwartungen zurück. Die weihnachtliche Actionkomödie mit Dwayne Johnson (52) spielte laut Medienberichten am ersten Wochenende nur 34 Millionen US-Dollar ein. Zu wenig für einen Film, der 250 Millionen Dollar gekostet hat. Die etwa 100 Millionen Dollar für Marketingmaßnahmen noch nicht einberechnet. 50 Millionen Dollar des Budgets sollen für die Gage von Superstar Johnson draufgegangen sein.
Das Einspielergebnis von "Red One" reichte aber immerhin, um "Venom: The Last Dance" nach drei Wochen vom Thron der nordamerikanischen Kinocharts zu verdrängen.
Zu früh für einen Weihnachtsfilm?
Ein Debüt Mitte November ist vielleicht ein bisschen früh für einen Weihnachtsfilm. Doch der Termin hat einen Grund: "Red One" ist eine Produktion von Amazon Prime. Nach einem kurzen Lauf in den Kinos soll sie zu den Feiertagen beim Streamingdienst laufen. Das Einspielergebnis im Kino sollte für Amazon deshalb zweitrangig sein.
"Red One - Alarmstufe Weihnachten" sollte eigentlich bereits im Winter 2023 direkt bei Amazon Prime starten. Doch der Streik der Schauspielergewerkschaft machte einen Strich durch die Rechnung.
Die Produzenten um Dwayne Johnson entschieden sich schließlich, den Film 2024 in die Kinos zu bringen. Allerdings nur kurz. Aufgrund des zeitlich beschränkten Auswertungsfensters in den Lichtspielhäusern boykottieren manche Kinobetreiber in Deutschland, etwa die Kette Cineplex, das Weihnachtsspektakel. Das Resultat: "Red One - Alarmstufe Weihnachten" lockte letzte Woche zum Start in Deutschland nur 100.000 Zuschauer in die Filmtheater. (smi/spot) © spot on news
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