Wird Charlène isoliert? Fürst Albert ersetzt langjährigen Berater
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Korruptionsvorwürfe gegenüber den Palastangestellten haben das Fürstentum Monaco in eine Krise gestürzt. Nun hat Fürst Albert II. langjährige Berater verabschiedet. Seine Frau verliert damit einen engen Vertrauten.
Das Fürstentum steht vor großen Veränderungen und insbesondere Fürst Albert erlebt wohl die bisher schwerste Krise seiner Regentschaft. Angesichts zweier Affären, die dem Image des Fürstentums schwer geschadet haben, beschloss er jetzt, die Operation "mains propres" (dt.: "saubere Hände") zu starten und ersetzte einige seiner engsten Berater, darunter auch Claude Palmero. Er ist einer von mehreren Amtsträgern, denen Korruption und illegale Machenschaften vorgeworfen wurden.
Fürst Albert: "Die Institutionen des Fürstentums schützen"
Der französischen Zeitung "Le Figaro" verriet der Fürst erst kürzlich: "Wenn das Vertrauen gebrochen wird und meine Fragen nicht klar beantwortet werden können, müssen Entscheidungen getroffen werden. Meine Rolle ist es, die Institutionen des Fürstentums zu schützen."
Alle Entscheidungen habe er nach eigener Aussage mit seinen Schwestern Stéphanie und Caroline besprochen. Das sei ihm wichtig, speziell "wenn es um das Vermögen der Familie geht". Weiter macht Fürst Albert deutlich, er wolle im "Fürstentum aufräumen".
Kein Wort über Fürstin Charlène
Pikant: Seine Frau erwähnte der Fürst mit keinem Wort, was etwa von "Bunte" als mögliche Demütigung für Charlène gesehen wird. Dabei schien insbesondere die Beziehung zwischen ihr und Claude Palmero loyal und eng verbunden gewesen zu sein. Nachdem Charlène von Südafrika nach Monaco gezogen war, wurde er für sie zu einem wichtigen Berater und verwaltete Teile ihres Vermögens, wie auch das Magazin "Bunte" berichtet.