• 18:40 Uhr: Nach Trauerfall: Dressur-Reiterin Werth verspätet zu Olympia
  • 17:52 Uhr: ➤ Erster Dopingverdacht bei den Olympischen Spielen
  • 17:12 Uhr: Ukrainer bei Olympia: "Für uns existieren die russischen Athleten nicht"
  • 16:11 Uhr: BMX-Team kommt für Eröffnungsfeier zu spät in Paris an
  • 15:46 Uhr: Deutscher Olympia-Koch macht es den Briten nicht recht
  • 15:21 Uhr: Diebe nutzen Unachtsamkeit einer Fußball-Legende aus
  • 13:25 Uhr: Applaus und kleiner Tanz: Snoop Dogg trägt olympische Flamme
  • 12:36 Uhr: Bach sorgt sich nach Brandanschlägen nicht um Olympia-Sicherheit
  • 11:49 Uhr: Brandanschläge zwingen deutsche Olympia-Athleten zum Umkehren

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➤ Positiver Test: Erster Dopingverdacht bei den Olympischen Spielen

  • 17:52 Uhr

Kurz vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele ist der erste Sportler in Paris unter Dopingverdacht geraten. Die internationale Testagentur ITA meldete am Freitag einen positiven Test des Judokas Sajjad Ghanim Sehen Sehen. Der Iraner wurde vorläufig gesperrt, in seiner Probe wurden die verbotenen Steroide Metandienon und Boldenon gefunden.

Sajjad Ghanim Sehen Sehen (28) war am 23. Juli getestet worden, die Auswertung folgte zwei Tage später im WADA-akkreditierten Labor von Paris. Sehen Sehen, der in Paris in der Klasse bis 81 kg antreten sollte, kann die Öffnung der B-Probe beantragen und hat das Recht, gegen die vorläufige Suspendierung vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS Einspruch einzulegen.

Die ITA ist im Auftrag des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) für die Umsetzung des Anti-Doping-Programms für die Spiele in Paris 2024 verantwortlich. (sid)

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Die weiteren Olympia-News vom 26. Juli:

Nach Trauerfall: Dressur-Reiterin Werth verspätet zu Olympia

  • 18:40 Uhr

Dressurreiterin Isabell Werth ist wegen eines Trauerfalls in der Familie verspätet bei den Olympischen Spielen in Paris eingetroffen. Die siebenmalige Olympiasiegerin war am Donnerstag aus dem Trainingslager der deutschen Mannschaft in der Nähe der französischen Hauptstadt in die Heimat gereist, um am Freitagvormittag der Beisetzung ihres vor einigen Tagen verstorbenen Vaters beizuwohnen. Dies bestätigte Equipe-Chef Klaus Roeser der Deutschen Presse-Agentur.

Die 55 Jahre alte Werth reiste nach der Beerdigung direkt nach Versailles, wo die olympischen Reit-Wettbewerbe ausgetragen werden. Die übrigen Mitglieder der deutschen Equipe waren dort bereits im Laufe des Tages eingetroffen und hatten die erste Trainingseinheit ohne Werth absolviert. (dpa)

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Ukrainer bei Olympia: "Für uns existieren die russischen Athleten nicht"

  • 17:12 Uhr

Ukraines Olympia-Sportler haben die Zulassung von Russen und Belarussen als neutrale Athleten bei den Sommerspielen in Paris erneut kritisiert. "Solange unsere Leute getötet, unsere Häuser in der Ukraine zerbombt und unsere Grenzen besetzt werden, hat Russland kein Recht, bei Olympia dabei zu sein", sagte Wadym Hutzajt, der Chef des ukrainischen Olympischen Komitees.

Er meinte damit jene 15 Russen und 17 Belarussen, die unter neutraler Flagge antreten. Russland als Nation wurde wegen des Moskauer Angriffskriegs, der vom Verbündeten Belarus unterstützt wird, vom IOC ausgeschlossen.

Hutzajt berichtete zudem, wie sich seine Schützlinge derzeit im olympischen Dorf verhalten, sollten ihnen russische Sportler über den Weg laufen: "Für uns existieren die russischen und belarussischen Athleten nicht. Wir grüßen sie nicht, wir sagen nicht Hallo, wir sehen sie nicht mal an." Für die rund 150 ukrainischen Olympia-Starter sei dies eine extreme Situation. "Alle Ukrainer im olympischen Dorf spüren den Krieg, haben Angehörige oder Freunde verloren."

Die Fechterin Olha Charlan und Tennis-Ass Jelina Switolina hatten in den vergangenen Monaten für Aufsehen gesorgt, als sie russischen Gegnerinnen den Handschlag verweigerten. Charlan kritisierte nun, dass viele ehemalige russische Sportler die Nationalität wechselten und nun für andere Länder in Paris antreten. "Das müsste man noch viel strenger überprüfen. Es gibt Informationen, dass manche von denen auch den Krieg unterstützen." (dpa)

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Deutsches BMX-Team kommt für Eröffnungsfeier zu spät an

  • 16:11 Uhr

Der Angriff auf das Schienennetz der französischen Bahn hat auch die Reisepläne von Teilen der deutschen Olympiamannschaft beeinträchtigt. So kam am Nachmittag des 26. Juli beispielsweise das BMX-Team mit reichlich Verspätung mit dem Zug in Paris an - der geplante Besuch der Eröffnungsfeier fiel aus.

"Wir wussten ohnehin nicht, ob wir es machen können. Aber jetzt ist es definitiv zu spät", sagte Julian Schmidt dem SID, als er zusammen mit seinen Teamkollegen mit fast zweistündiger Verspätung die französische Hauptstadt erreichte. Die Ankunft des TGV 9576 aus München war ursprünglich um 12:33 Uhr geplant, die mutmaßlichen Brandanschläge auf technische Anlagen verzögerten die Anreise.

"Uns wurde gesagt, dass es Vandalismus auf den Gleisen gab. Und dass wir deshalb nicht die schnellen, sondern nur die normalen Gleise nehmen konnten", berichtete BMX-Fahrerin Regula Runge dem SID an Gleis 23 vom Gare-de-l'Est-Bahnhof. Über das Internet habe man dann von der Nachrichtenlage erfahren. "Wir haben Anrufe von zu Hause bekommen, ob alles in Ordnung ist. Jetzt sind wir einfach froh, hier zu sein", so Runge. (sid)

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Deutscher Olympia-Koch macht es den Briten nicht recht

  • 15:46 Uhr

Das Essen im Olympischen Dorf trifft überhaupt nicht den Geschmack der Briten. "Von bestimmten Lebensmitteln gibt es nicht genug: Eier, Hühnchen, bestimmte Kohlenhydrate", sagte Andy Anson, Geschäftsführer des Nationalen Olympische Komitees, der Tageszeitung "Times". Ein weiteres Problem sei die Qualität der Mahlzeiten, "da den Athleten rohes Fleisch serviert wird".

Das Team GB hat bereits reagiert und einen zusätzlichen Koch engagiert. Die Speisen im Athletendorf seien "nicht angemessen" und "dramatische Verbesserungen" nötig, so Anson. Der Olympia-Chefkoch kommt übrigens aus Deutschland, Philipp Würz ist verantwortlich und wird mit seinen Kollegen bei den Sommerspielen rund 13 Millionen Mahlzeiten zubereiten.

"Eine Küche auf hohem Niveau" hatte der gebürtige Karlsruher angekündigt, die Briten sind dennoch enttäuscht. Ein Sprecher des Teams GB sagte allerdings der Nachrichtenagentur AFP, dass es aufwärts gehe: "Paris 2024 kümmert sich darum." (dpa)

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Fußball-Legende lässt Autofenster offen und wird bestohlen

  • 15:21 Uhr

Brasiliens Fußball-Legende Zico ist am Rande der Olympischen Spiele in Paris Opfer eines Diebstahls geworden. Der 71-Jährige erstattete am Freitag Anzeige bei der Polizei, nachdem ihm eine Tasche mit Bargeld, Uhren und Diamantschmuck entwendet worden war.

Der frühere Star von Flamengo Rio de Janeiro, der an den Weltmeisterschaften 1978, 1982 und 1986 teilnahm, war zum Zeitpunkt des Diebstahls unterwegs und hatte sein Autofenster offen gelassen. Laut der Tageszeitung "Parisien" liegt der Wert der gestohlenen Gegenstände bei 500.000 Euro. Eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle der Nachrichtenagentur AFP hält diese Summe für stark übertrieben. Die Selecao-Legende Zico ist als Gast der brasilianischen Olympiamannschaft in Paris. (sid)

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Applaus und kleiner Tanz: Snoop Dogg trägt olympische Flamme

  • 13:25 Uhr

Unter dem Applaus Hunderter Fans hat Rap-Superstar Snoop Dogg als einer der letzten Promis die olympische Fackel getragen. Der Amerikaner bekam das Feuer nur wenige Stunden vor der Eröffnungsfeier vor dem Stadion von Saint-Denis überreicht. Er schlenderte im weißen Outfit und mit goldenen Sneakern einige Meter bis zu einer Bootanlegerstelle. Breit grinsend winkte er den Schaulustigen, Fotografen und Kameraleuten zu. Als ein Fan einen Song des Hip-Hop-Stars spielte, zeigte der 52-Jährige ein paar seiner berühmten Tanzschritte und ließ sich von den Leuten feiern.

Rapper Snoop Dogg mit der olympischen Fackel
Rapper Snoop Dogg mit der olympischen Fackel. © AFP/STEPHANE DE SAKUTIN

Snoop Dogg reichte die Flamme dann an die Sozialarbeiterin und Lehrerin Latifa Benkada auf einem Boot weiter. Der Musiker hatte davor bereits gesagt, dass dies eine besondere Ehre sei und ihn an 1996 erinnere, als Muhammad Ali das olympische Feuer in Atlanta entzündete. Jener emotionale Moment, als die an Parkinson erkrankte Box-Ikone mit zitternder Hand die Fackel hochreckte, ging um die Welt. Snoop Dogg ist als Sonderkorrespondent für den US-Sender NBC in Paris. (dpa)

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Bach sorgt sich nach Brandanschlägen nicht um Olympia-Sicherheit

  • 12:33 Uhr

Die Brandanschläge auf das französische Schnellzugnetz haben IOC-Präsident Thomas Bach mit Blick auf die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele am Freitagabend nicht beunruhigt. "Wir haben volles Vertrauen in die französischen Behörden", sagte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees. Alle erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen seien getroffen worden. Die französischen Behörden würden zudem von 180 weiteren Geheimdiensten aus der ganzen Welt unterstützt, erklärte Bach.

In der Nacht zu Freitag hatten Unbekannte Brandanschläge auf mehrere Anlagen des französischen Schnellzugnetzes verübt, was laut der Bahn SNCF zu starken Beeinträchtigungen führte. Medienberichten zufolge wurden unter anderem Signalanlagen angezündet oder Kabel durchtrennt. Genauere Hintergründe sind derzeit noch unklar.

Die Spiele in Paris werden am Freitagabend mit einer pompösen Show auf der Seine offiziell eröffnet. Dabei sollen rund 45.000 Sicherheitskräfte im Einsatz sein. (dpa)

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Deutsche Springreiter kehren wegen Brandanschlägen um

  • 11:50 Uhr

Die Brandanschläge auf mehrere Anlagen des französischen Schnellzugnetzes am Tag der Olympia-Eröffnungsfeier in Paris haben Auswirkungen auf die deutsche Mannschaft. Zwei Springreiter wollten ursprünglich mit dem Eurostar-Zug zur Mittagszeit in Frankreich für die Eröffnungs-Zeremonie ankommen, kehrten nach einer großen Verspätung aber wieder um und verpassen die Eröffnungsfeier.

"Das ist sehr schade, aber wir wären zu spät gekommen", sagte der Springreiter Philipp Weishaupt: "Es gab keine Chance mehr, es rechtzeitig zu schaffen". In Lüttich stieg Weishaupt mit seinem Kollegen Christian Kukuk aus, beide fuhren zurück nach Riesenbeck.

Die in Belgien lebende Reservereiterin Jana Wargers wollte in Brüssel zusteigen, verzichtete aber aufgrund der Verspätung des Zuges. Allein Richard Vogel wird zur Eröffnungsfeier kommen, denn der Reiter aus Marburg flog nach Paris. "Der hat es richtig gemacht", kommentierte Weishaupt. Die Springreiter haben ihren ersten Wettkampftag am 1. August. (dpa)

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Tim Elter schwärmt vom Surf-Paradies Tahiti

  • 11:23 Uhr

Deutschlands Olympia-Surfer Tim Elter spürt trotz der großen Entfernung zu Paris "sehr viel olympisches Flair" auf Tahiti. "Es ist atemberaubend - die ganze Organisation, die Leute, die Athleten", sagte Elter am 25. Juli im ZDF-Interview und berichtete von perfekten Bedingungen: "Es ist sonnig, das Wasser ist türkisblau. Es ist wie Surfen aus dem Bilderbuch."

Am 27. Juli gehen die Wettbewerbe im französischen Überseegebiet, knapp 16.000 Kilometer vom Hauptschauplatz Paris entfernt, los. Die Community ist voller Vorfreude - auch, weil vor dem Surfspot Teahupoo wohl ganz andere Bilder kreiert werden als bei der olympischen Premiere in Tokio vor drei Jahren.

"Wir können das Surfen wahrscheinlich zum ersten Mal so an die Welt herantragen, wie es eigentlich ist", sagte Elter. Die Wellen 2021 in Japan seien "leider unterdurchschnittlich" gewesen: "Hier sind sie gerade sehr gut, und wir freuen uns drauf, das mit der Welt zu teilen." Neben Elter geht für Deutschland auch Camilla Kemp an den Start. (sid/hau)

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Deutsche Olympia-Pferde nehmen die erste Hürde

  • 11:17 Uhr

Die deutschen Vielseitigkeitspferde haben die obligatorische Verfassungsprüfung vor dem Olympia-Auftakt allesamt bestanden und können wie geplant an den Start gehen. Einen Tag vor Beginn der Wettbewerbe mit der Teilprüfung Dressur bekamen Chipmunk (Michael Jung), Carjatan (Christoph Wahler), Nickel (Julia Krajewski) und The Phantom of the Opera (Calvin Böckmann) die Freigabe.

Weitere unangenehme Überraschungen blieben damit aus. Kurz vor der Reise nach Versailles hatte Bundestrainer Peter Thomsen noch einen Wechsel im Team vornehmen müssen. Die London-Olympiasiegerin Sandra Auffarth war wegen einer Verletzung ihres Pferdes Viamant du Matz abberufen worden, Böckmann rückte als Ersatzreiter nach. In der Dressur am 27. Juli (ab 9:30 Uhr) geht das deutsche Team mit der Startnummer eins in den Wettkampf. (dpa)

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Lea Schueller im Trikot der verletzten Lena Oberdorf. © IMAGO/Eibner/IMAGO/Eibner-Pressefoto/Memmler

Fifa schaltet sich in Untersuchungen um Fußball-Chaos ein

  • 07:35 Uhr

Der Fußball-Weltverband Fifa hat sich in die Untersuchungen nach dem Chaos beim Auftakt des olympischen Turniers zwischen Argentinien und Marokko eingeschaltet. Ein Integritätsexperte solle die Ermittlungen unterstützen, wie die Fifa mitteilte. Es gehe um mögliche Verstöße gegen die Regularien des Weltverbands. Die Olympia-Organisatoren hatten zuvor mitgeteilt, die Geschehnisse zu überprüfen.

Nach dem Platzsturm marokkanischer Fans war die Partie zum Start des olympischen Turniers am Mittwoch kurz vor Schluss lange unterbrochen gewesen, dann wurde der Ausgleich der Argentinier zum 2:2 aberkannt. Die Argentinier hatten die Disziplinarkommission des Weltverbands aufgefordert, Maßnahmen wegen der Vorkommnisse zu ergreifen. Es handle sich um ein "ernstes Ereignis".

Die Partie gegen Marokko war in Saint-Étienne chaotisch zu Ende gegangen. Argentinien hatte in der 16. Minute der Nachspielzeit den vermeintlichen 2:2-Ausgleich erzielt. Weil marokkanische Fans aus Empörung über die lange Nachspielzeit das Spielfeld stürmten, konnte nicht weitergespielt werden. Lange herrschte Unklarheit, ob die Partie beendet oder nur unterbrochen worden war. Zudem wurde der Treffer zum 2:2 noch per Videobeweis auf eine mögliche Abseitsposition hin überprüft.

Nach fast zwei Stunden kehrten die Mannschaften dann auf den Rasen zurück, Schiedsrichter Glenn Nyberg nahm das 2:2 nach Ansicht der Videobilder zurück und ließ die verbleibenden drei Minuten spielen. Dann stand der 2:1-Sieg der Marokkaner fest. (dpa)

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Fahnenträger Daley: "Dachte, ich wäre zurückgetreten"

  • 05:01 Uhr

Bei seinen fünften Olympischen Spielen trägt Tom Daley die britische Fahne bei der Eröffnungsfeier - mit dieser Ehre hatte der Wasserspringer selbst nicht mehr gerechnet. "Ich dachte, ich wäre nach Tokio zurückgetreten", sagte der 30-Jährige, der vor drei Jahren seine Karriere mit Gold im Synchronspringen vom Turm gekrönt hatte, lachend.

Daley nahm "zwei Jahre Auszeit vom Sport", dann erwischte es ihn im Olympiamuseum in Colorado Springs, "das Video, was es bedeutet, ein Olympionike zu sein, hat mich umgehauen", erzählte er, "außerdem hat mir mein Sohn gesagt, dass er mich bei den Olympischen Spielen sehen will. Und wenn deine Kinder sagen, du sollst was machen, dann tust du es."

Also stieg Daley wieder ins Training ein, gewann prompt bei der WM im Februar in Katar Synchron-Gold und löste noch einmal ein Olympiaticket. An seine erste Eröffnungsfeier vor 16 Jahren erinnert er sich noch genau: "Ich bin hinter Mark Foster gelaufen, der damals unser Fahnenträger war." Mit 14 Jahren wurde Daley im Synchronfinale, begleitet von großem Medienrummel Achter und Letzter.

2012 in London holte er im Einzel vom Turm Bronze, vier Jahre später in Rio im Synchronspringen. Nach Gold und Bronze in Tokio hat er in Paris seine fünfte Olympiamedaille im Blick - und nach den Coronaspielen in Japan die Rückkehr zur Normalität: "Wieder vor Zuschauern anzutreten, ist sehr aufregend. In Tokio war man sehr auf das Sportliche konzentriert, das war sehr anstrengend. Jetzt werde ich wieder mehr das Erlebnis aufsaugen." (sid)

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DFB-Frauen nehmen Oberdorf mit auf die Reise

  • 05:00 Uhr

Die deutschen Fußballerinnen haben auch nach dem souveränen Auftaktsieg bei den Olympischen Spielen an ihre verletzte Abräumerin Lena Oberdorf gedacht. "Sie ist bei uns und wir nehmen sie mit auf die Reise. Wir freuen uns, sie teilhaben lassen zu können", sagte Torschützin Marina Hegering nach dem 3:0 (1:0) gegen Australien in Marseille.

Vor dem Spiel hatte die Mannschaft ein Trikot der 22-Jährigen neben Maskottchen "Ottienne" in die Mitte des Mannschaftskreises gelegt. Nach dem Spiel streifte sich Angreiferin Lea Schüller das Oberdorf-Trikot über. "Sie machen sich Gedanken, sie denken drüber nach. Es macht einfach Spaß, muss man sagen", sagte Bundestrainer Horst Hrubesch lobend: "Ich denke, Obi wird sich auch gefreut haben."

Oberdorf, die aufgrund einer Kreuz- und Innenbandverletzung fehlt und jedes Tor vor dem heimischen Fernseher bejubelte, hatte sich vor dem Spiel bei den DFB-Frauen gemeldet. "Sie gibt uns auch die Unterstützung. Sie hat für uns ein paar Worte vor dem Spiel aufgenommen", berichtete Hegering. Der Inhalt bleibe "natürlich mannschaftsintern". (sid)

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Mit Material von dpa, afp und sid
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