James Rodriguez
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James Rodríguez (Kolumbien)
Die wohl größte Entdeckung bei der WM 2014 in Brasilien war der Kolumbianer James Rodríguez. Er führte sein Team bis ins Viertelfinale und wurde mit sechs Toren Torschützenkönig des Turniers. Sein Traumtor gegen Uruguay haben viele Fußballfans bis heute im Gedächtnis. Kurz nach der Weltmeisterschaft wechselte James von der AS Monaco zu Real Madrid. Die Ablöse betrug schlappe 75 Mio.Euro.
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Der gefeierte Shootingstar der WM 2014 ist schon längst nicht mehr auf dem Niveau von vor knapp zehn Jahren. Zwischen Real Madrid und seinem aktuellen Verein Club León aus Mexiko spielte Rodríguez unter anderem leihweise beim FC Bayern und in der Premier League. In der Nationalmannschaft ist James weiterhin am Start und zählt immer noch zu den Leistungsträgern. In Mexiko lässt der mittlerweile 33-Jährige seine Karriere womöglich ausklingen.
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Mario Götze (Deutschland)
"Mach ihn! Er macht ihn!" Der deutsche WM-Held von 2014 hat sich in Brasilien in die Geschichtsbücher geschossen. Schon vor der Weltmeisterschaft war Götzes Name hoch im Kurs. 2013 wechselte er vom BVB zum Ligakonkurrenten aus München. Spätestens ab dem Moment, in dem er das 1:0 im WM-Finale gegen Argentinien schoss, kannte ihn die ganze Fußballwelt.
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Das goldene Tor bei der WM 2014 war für Götze Fluch und Segen zugleich. Mit der Aufmerksamkeit und dem Ruhm ging auch eine gewisse Erwartungshaltung einher, die er nicht immer auf dem Platz in Leistung umwandeln konnte. Nach seiner Zeit beim FC Bayern wechselte der WM-Held im Jahr 2016 wieder zurück zum BVB. 2020 spielte er noch zwei Jahre in den Niederlanden, bis er sich seinem aktuellen Arbeitgeber Eintracht Frankfurt anschloss. Der mittlerweile 32-Jährige hat bei den Hessen eine Stammrolle übernommen und lässt sein Genie immer wieder aufblitzen.
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Islam Slimani (Algerien)
Der algerische Mittelstürmer Islam Slimani erhielt bei der WM 2014 gleich zweimal die Auszeichnung als Man of the Match. Er überzeugte mit zwei Toren und einer Vorlage im Turnierverlauf. Endstation für Slimani und Co. war im Achtelfinale gegen Deutschland. Zur Zeit der Weltmeisterschaft stand Slimani bei Sporting in Lissabon unter Vertrag.
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Mittlerweile hat Islam Slimani schon viele Orte in der Fußballwelt erkundet. In England, Frankreich, Brasilien, der Türkei und auch Algerien stand er unter Vertrag. Sein aktuelles Arbeitspapier hat er beim belgischen Erstligisten KVC Westerlo unterschrieben. Er ist allerdings nur bis zum Sommer 2025 ausgeliehen und kehrt dann zum algerischen Team CR Belouizdad zurück.
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Paul Pogba (Frankreich)
Der auffällige zentrale Mittelfeldspieler galt als einer der Shootingstars der Weltmeisterschaft in Brasilien. Vor allem im Achtelfinalspiel gegen Nigeria glänzte er mit einem Tor. Zum Ende des Turniers erhielt Pogba zudem die Auszeichnung zum besten Nachwuchsspieler. Zum Zeitpunkt der WM stand der Franzose bei Juventus Turin unter Vertrag.
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Im Jahr 2016 wechselte das Mittelfeldtalent für stolze 105 Millionen Euro auf die Insel zu Manchester United. Richtig glücklich wurde er dort aber nie. So kam der Franzose 2022 wieder zurück zu Juventus Turin. Eine erfreuliche Rückkehr wurde es jedoch nicht: Pogba absolvierte nur noch 12 Pflichtspiele für Juventus - dann stoppten ihn erst Verletzungen und schließlich eine Dopingsperre, die bis heute Bestand hat. Juve hat ihn inzwischen freigestellt, der Shootingstar der WM 2014 steht also momentan ohne Verein da.
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Xherdan Shaqiri (Schweiz)
Das Kraftpaket aus der Schweiz, Xherdan Shaqiri, glänzte besonders im Spiel gegen Honduras in der Vorrunde, wo er durch einen Dreierpack die nächste Runde für die Nati klarmachte. Gegen Argentinien war dann im Achtelfinale allerdings nichts mehr zu holen. Zur Zeit des Turniers stand Shaqiri beim FC Bayern unter Vertrag.
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Seit August letzten Jahres geht der Schweizer Nationalspieler beim FC Basel auf Torejagd. Dort spielte er bereits in der Jugend und machte auch seine ersten Profischritte, bevor er sich den Bayern anschloss. In dieser Saison kommt Shaqiri in 21 Partien auf insgesamt 22 Scorerpunkte. Er hat es also immer noch drauf.
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Julian Green (USA)
Mit 19 Jahren konnte sich Julian Green (r.) über die WM-Teilnahme und sein WM-Premieren-Tor im Achtelfinale gegen Belgien freuen. Am Ende verlor die USA allerdings trotzdem mit 1:2. Green kickte zu dem Zeitpunkt der WM noch für die zweite Mannschaft des FC Bayern in der Regionalliga.
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Im Süden von Deutschland hat es dem Amerikaner wohl gefallen. Neben Bayern und seinem aktuellen Verein Greuther Fürth kickte er zusätzlich auch noch für den VfB Stuttgart. Einen Ausflug in den Norden unternahm er zwischendrin, als er 2014 für ein Jahr nach Hamburg verliehen wurde. Seit 2018 ist er fester Bestandteil der Fürther und spielte mit dem Kleeblatt zwischenzeitlich auch mal Bundesliga.
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Keylor Navas (Costa Rica)
Costa Ricas Startorwart Keylor Navas war vielleicht die große Überraschung der WM in Brasilien. In der Gruppenphase bezwang man Uruguay und Italien. Gegen England gab es ein torloses Unentschieden. Mit einem Gegentor aus drei Spielen wurde man Gruppensieger und Navas spielte sich der damals 27-Jährige ins Rampenlicht. Spätestens im Achtelfinale wurde Navas zum Helden, als Costa Rica im Elfmeterschießen gegen Griechenland gewann. Im Viertelfinale gegen die Niederlande war allerdings Schluss.
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Nach der WM wechselte Navas innerhalb der spanischen Liga von UD Levante zu Real Madrid. Dort musste er sich aber zunächst hinter Reals Torwart-Ikone Iker Casillas anstellen. Nach dessen Karriereende übernahm Navas im Tor der Königlichen und gewann mit Real dreimal hintereinander die Champions League. Ab 2019 stand mit Paris der nächste große Klub auf dem Transferzettel von Navas. Seit 2025 spielt der Costa-Ricaner für den argentinischen Klub Newell's Old Boys, zuvor war er zuvor ein halbes Jahr vereinslos gewesen.
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Oscar (Brasilien)
Oscar war zum Zeitpunkt der WM 22 Jahre jung und stand trotzdem in allen sieben Partien der Brasilianer in der Startelf. Sein Verein zu diesem Zeitpunkt war der FC Chelsea.
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Eines der wohl unwichtigsten Tore der WM-Geschichte schoss er mit dem 1:7 für Brasilien im legendären Halbfinale gegen Deutschland, heute spielt Oscar wieder in seinem Heimatland. Seit Januar 2025 steht er beim FC São Paulo unter Vertrag. Zuvor spielte der Mittelfeldspieler und ehemalige brasilianische Nationalspieler acht Jahre in China, 2017 war er für knapp 60 Millionen Euro zu Shanghai SIPG (heute Shanghai Port) gewechselt.
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Neymar (Brasilien)
Es war die Heim-WM für Neymar. Er war der Superstar der Nation, auf dem die meisten Hoffnungen lagen. Neymar führte Brasilien bis ins Viertelfinale, wo er sich ernsthafter verletzte und somit das Turnier frühzeitig beenden musste. Ohne Neymar ging Brasilien im Halbfinale gegen Deutschland unter.
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Zur Zeit der WM 2014 stand Neymar noch beim FC Barcelona unter Vertrag und spielte sich dort in die Spitze des Weltfußballs. Viele sahen in ihm einen zukünftigen Ballon d'Or-Gewinner. Die Auszeichnung blieb dem Brasilianer allerdings verwehrt. Nach Barcelona war die nächste Station PSG, wo er eine Rekordablöse von über 200 Millionen Euro erzielte, aber nie wirklich glücklich wurde. Auch der Wechsel nach Saudi-Arabien gab dem Techniker keinen neuen Aufschwung. So schloss er sich seinem Heimatverein FC Santos erneut an, wo er seit Anfang 2025 wieder die Farben Schwarz und Weiß trägt.
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Eden Hazard (Belgien)
Der quirlige Flügelspieler der Belgier war der Teil der goldenen Generation in der Nationalmannschaft. Titel konnte diese goldene Generation trotz großartigen Einzelspielern aber nie gewinnen. Auch bei der WM 2014 war im Viertelfinale gegen Argentinien Schluss. Zur Zeit der Weltmeisterschaft war Hazard beim FC Chelsea unter Vertrag und galt als einer der besten Spieler der Premier League.
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Für Eden Hazard ging es nach der WM bei Chelsea erfolgreich weiter. Hazard zauberte sich zum Fanliebling und begeisterte die Insel mit seiner Technik und seinen Dribblings. Den großen Karriereknick erlitt Hazard dann 2019, als er sich zu einem Wechsel zu den Königlichen nach Madrid entschied. Richtig glücklich und erfolgreich wurde der Belgier dort nie und beendete folgerichtig im Oktober 2023 seine aktive Fußballerkarriere.
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Shinji Kagawa (Japan)
Viele Dortmund-Fans werden sich an den Namen Shinji Kagawa erinnern. Der 1,75 Meter große Japaner spielte zur Zeit des Turniers noch für Manchester United, wechselte allerdings im Anschluss in die Bundesliga zum BVB zurück. Mit Japan war schon in der Gruppenphase Schluss, nachdem man kein Vorrundenspiel gewinnen konnte.
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Shinji Kagawa spielt mittlerweile in seinem Heimatland Japan für Cerezo Osaka. Er kommt aber insgesamt auch auf 148 Bundesligaspiele, natürlich alle für den BVB. Auch zwei deutsche Meisterschaften kann er für sich verbuchen.
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Mario Balotelli (Italien)
Italiens bulliger Stürmer Mario Balotelli sollte einer der Erfolgsgaranten für die WM 2014 werden. Allerdings enttäuschten "Gli Azzurri" auf ganzer Linie. Bereits nach der Vorrunde konnten Balotelli und Co. die Koffer packen. Vor der WM war sein Arbeitgeber noch der AC Mailand, nach der WM wurde sein Wechsel zum FC Liverpool bekanntgegeben.
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Nicht mehr Liverpool, sondern Genoa CFC ist Balotellis Verein knapp 11 Jahre nach der WM in Brasilien. Der Italiener ist in seiner Karriere viel herumgekommen: Türkei, Schweiz, England und Frankreich waren unter anderem Stationen des Deutschland-Schrecks der EM 2012.
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Arturo Vidal (Chile)
Der Krieger mit dem Irokesen oder anders gesagt: Arturo Vidal. Der Mittelfeldmotor von Chile führte die Südamerikaner bis ins Achtelfinale. Dort verlor man allerdings knapp im Elfmeterschießen gegen den Gastgeber. Vidals Verein zur Zeit der WM-Zeit hieß Juventus.
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Einiges hat sich getan bei Vidal, die Frisur hat allerdings Bestand. Der Mittelfeldspieler kickt mittlerweile in seiner Heimat bei Colo-Colo in Chile. Was in Erinnerung bleibt sind seine erfolgreichen Zeiten bei den Bayern und in Italien, wo Vidal neben seinen Gegnern auch viele nationale Titel abräumte.
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Edinson Cavani (Uruguay)
Uruguays Sturm aus Edinson Cavani und Luis Suarez war für viele Nationalmannschaften der pure Albtraum. Dieser Sturm führte die Südamerikaner auch ins Achtelfinale, wo man allerdings an Kolumbien scheiterte. Neben Uruguay stürmte Cavani für das Team aus der französischen Hauptstadt: Paris Saint-Germain.
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Edinson Cavani (Boca Juniors)
Auf Torejagd geht Edinson Cavani heute für den argentinischen Klub Boca Juniors. Dort steht er seit 2023 unter Vertrag. Die erfolgreichste Zeit hatte Cavani ohne Zweifel bei Paris, wo er in sieben Jahren sechsmal Pokalsieger und Meister wurde.
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Mesut Özil (Deutschland)
Weltmeister Mesut Özil hatte große Anteile daran, dass die DFB-Elf den vierten WM-Titel einfahren konnte. In allen Spielen stand der Mittelfeldspieler fast über die gesamte Zeit auf dem Platz. Damals stand Özil beim FC Arsenal unter Vertrag.
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Mittlerweile hat der ehemalige deutsche Nationalspieler seine Fussballschuhe an den Nagel gehängt. Sein letzter Verein war Basaksehir in der Türkei. Im März 2023 beendete Özil seine Karriere. Die erfolgreichste Zeit neben der im DFB-Trikot hatte Özil auf der Insel beim FC Arsenal, wo er auch die meiste Zeit seiner Karriere verbrachte. Inzwischen betätigt er sich politisch für Erdogans umstrittene AKP. (Archivbild)
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Heung-min Son (Südkorea)
Der schnelle Flügelspieler Heung-min Son schied mit Südkorea zwar in der Gruppenphase aus, allerdings konnte er durch seine Leistungen, gekrönt durch ein Tor, überzeugen. Knapp ein Jahr vor der WM wechselte Son innerhalb der Bundesliga vom HSV zu Leverkusen. Bei der Werkself stand er auch noch während und nach der WM unter Vertrag.
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Ein Jahr nach der WM 2014 wechselte Son in die Permier League zu Tottenham. Dort ist er mittlerweile Kapitän und absoluter Führungsspieler. Der ehemalige Bundesligaspieler kommt insgesamt für Tottenham in 326 Partien auf 126 Tore und 71 Vorlagen.
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Javier Hernández (Mexiko)
Javier Hernández, oder auch Chicharito genannt, war einer der jungen Shootingstars der WM 2014. Der Mexikaner traf gegen Kroatien in der Vorrunde und hievte sein Team somit eine Runde weiter. Gegen die Niederlande war dann aber Schluss für Mexiko. Chicharito stand im Sommer 2014 bei Manchester United unter Vertrag.
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Von den USA zog es Javier Hernández im Januar 2024 wieder zurück in sein Heimatland Mexiko. Bei den Chivas aus Guadalajara lässt der mittlerweile 36-Jährige seine Karriere austrudeln. Neben Stationen in England und Spanien war Chicharito auch zwei Jahre für Bayer Leverkusen aktiv.
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Kwadwo Asamoah (Ghana)
Ghana hatte bei der WM nicht viel zu melden und schied in der Deutschland-Gruppe bereits in der Vorrunde ohne Sieg aus. Kwadwo Asamoah, einer der Starspieler Ghanas, konnte das frühzeitige Aus auch nicht verhindern. Zum WM-Zeitpunkt hieß sein Arbeitgeber Juventus Turin.
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Abgesehen von ein paar Ausflügen in die Schweiz spielte sich seine europäische Fußballkarriere hauptsächlich in Italien ab. Neben Juventus, wo er auch seine größten Erfolge feierte, waren Udinese Calcio oder Inter Mailand Stationen von Asamoah. 2021 beendete er seine Karriere bei Cagliari Calcio. (Archivbild)