Bruno Labbadia
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Stefan Ortega (220 Spiele für Arminia Bielefeld)
Mit insgesamt 220 Einsätzen für die Arminia ist Stefan Ortega der Spitzenreiter in dieser Auflistung. Der Torhüter durchlief mehrere U-Mannschaften der Arminia, 2011 landete er schließlich bei den Profis. Nach drei Jahren beim TSV 1860 München (2014 - 2017) kam er wieder zurück auf die Alm. 2022 folgte dann der spektakuläre Wechsel zu Pep Guardiola und Manchester City, wo der Torhüter bei seinen Einsätzen überwiegend überzeugt. Wie sehr ihm die Arminia am Herzen lag und liegt, sieht man jedoch auf diesem Bild bei der Verabschiedung Ortegas, als auch die ein oder andere Träne floss.
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Artur Wichniarek (216 Spiele)
Artur Wichniarek war in den 2000ern eine der prägenden Figuren bei der Arminia. 1999 wechselte er aus Polen nach Bielefeld, es folgte ein Hin und Her mit Hertha BSC. 2003 ging es für den Angreifer in die Hauptstadt, nach drei Jahren folgte dann das Comeback auf der Alm. Und wiederum drei Jahre später, 2009, folgte der abermalige Wechsel nach – genau – Berlin. Seine Karriere ließ Wichniarek beim FC Ingolstadt ausklingen, 2011 war dann Schluss.
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Ewald Lienen (174 Spiele)
Vielen dürfte Ewald Lienen in erster Linie als Fußballtrainer bekannt sein, doch auch als Spieler war er knapp zwei Jahrzehnte lang aktiv. Seinen größten Erfolg feierte er 1978/79 mit Borussia Mönchengladbach, als sich die "Fohlen" den Uefa-Cup sichern konnten. Lienen wird jedoch auch mit einem der brutalsten Fouls der Bundesliga-Geschichte in Verbindung gebracht. Der Offensivspieler, damals für Arminia Bielefeld aktiv, schreit nach einem Foul von Bremens Norbert Siegmanns vor Schmerz auf. Siegmanns hatte Lienen mit seinen Stollen den Oberschenkel aufgeschlitzt – sogar Knochen und Muskeln waren unter der 25 Zentimeter langen und fünf Zentimer tiefen Fleischwunde zu sehen.
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Jörg Böhme (107 Spiele)
Jörg Böhme, berühmt-berüchtigt für seinen linken Fuß, bringt man vor allem mit dem FC Schalke in Verbindung. Mit den "Königsblauen" wurde der Mittelfeldspieler gleich zweimal DFB-Pokalsieger. Doch vor seiner Zeit auf Schalke spielte Böhme auch für Arminia Bielefeld, 1999 wurde er mit dem Klub Zweitliga-Meister. Zwei Jahre lang war Böhme zunächst bei Bielefeld (1998 - 2000), 2006 folgte dann nach Stationen auf Schalke und bei Mönchengladbach die Rückkehr zur Arminia. 2013 beendete Böhme seine Karriere offiziell.
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Bruno Labbadia (106 Spiele)
Bruno Labbadia durchlief als Spieler im deutschen Fußball etliche Stationen. Unter anderem spielte er für den Hamburger SV, den FC Bayern München, den SV Werder Bremen – und eben auch Arminia Bielefeld. Bei der Arminia war der Mittelstürmer sogar Kapitän. Nach drei Jahren (1998 - 2001) zog es Labbadia weiter zum Karlsruher SC, wo er 2003 seine Spielerkarriere beendete. Später war und ist er als Trainer tätig, unter anderem auch in der Bundesliga.
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Lorenz-Günther Köstner (104 Spiele)
Lorenz-Günther Köstner war zum Abschluss seiner aktiven Karriere für die Arminia tätig, von 1977 bis 1981 spielte er für Bielefeld, danach beendete er seine Karriere. Später trainierte er etliche deutsche Klubs, unter anderem den 1. FC Köln, die TSG Hoffenheim, den VfL Wolfsburg und Fortuna Düsseldorf.
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Michael Sternkopf (85 Spiele)
Michael Sternkopf ist vielen Fußballfans vor allem noch als Spieler des FC Bayern München ein Begriff, doch der Mittelfeldmann spielte einst auch für Arminia Bielefeld. Auf der Alm verbrachte er sogar die längste Zeit seiner Karriere, nämlich sieben Jahre. Nach einem Kurzausflug zu den Kickers Offenbach für ein halbes Jahr beendete er im Sommer 2004 seine Spielerkarriere.
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Georg Koch (75 Spiele)
Georg Koch bleibt auch als Weltenbummler in Erinnerung, denn als Spieler war er nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Niederlanden (PSV Eindhoven), Kroatien (Dinamo Zagreb) und Österreich (Rapid Wien) aktiv. Für Bielefeld spielte er zwischen 1998 und 2000. Erst vor wenigen Monaten machte der ehemalige Torhüter öffentlich, dass er schwer an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt sei.
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René Rydlewicz (75 Spiele)
Bei Hansa Rostock gehört René Rydlewicz zweifellos zu den Vereinslegenden. Zuvor wurde er aber noch mit der Arminia Meister in der 2. Liga, zwischen 1998 und 2000 spielte er für Bielefeld. Seinen wohl größten Erfolg feierte er 1993 mit Bayer Leverkusen, als er den DFB-Pokal gewinnen konnte.
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Heiko Westermann (73 Spiele)
Kult-Status erreichte Heiko Westermann beim Hamburger SV ("HW4 - Halb Mensch, halb Tier"), für den er zwischen 2010 und 2015 spielte. In Bielefeld startete seine Karriere aber so richtig – von 2005 bis 2007 spielte er bei der Arminia, dann folgte er Wechsel zu Schalke und anschließend zum HSV. 2018 beendete er seine Spielerkarriere, inzwischen ist HW4 Teil von Hansi Flicks Trainerteam beim FC Barcelona.
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Stefan Kuntz (69 Spiele)
Auch Stefan Kuntz gehört zum festen Inventar des deutschen Profifußballs. Der Stürmer war neben Bielefeld unter anderem auch für den VfL Bochum und den 1. FC Kaiserslautern aktiv – im Ausland stand er in der Türkei bei Besiktas Istanbul unter Vertrag. 1999 beendete Kuntz seine Karriere. Später war er unter anderem Trainer der deutschen U21-Nationalmannschaft sowie der türkischen A-Nationalmannschaft.
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Patrick Owomoyela (68 Spiele)
Eine der vielleicht größten Überraschungen in dieser Auflistung. Denn ja, es stimmt tatsächlich – Patrick Owomoyela spielte nicht nur für Werder Bremen und Borussia Dortmund, wie man vielleicht meinen mag, sondern auch für Arminia Bielefeld. Und zwar von 2003 bis 2005, danach folgte der Wechsel an die Weser. 2014 beendete Owomoyela seine Spielerkarriere, heute ist er unter anderem als TV-Experte tätig.
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Ansgar Brinkmann (60 Spiele)
Ansgar Brinkmann spielte in seiner aktiven Zeit für unzählige Vereine, einer davon war Arminia Bielefeld (2001 - 2003). Nach seiner Spielerkarriere machte sich Brinkmann vor allem im Trash-TV einen Namen, unter anderem war er im RTL-Dschungelcamp mit von der Partie.
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Arne Friedrich (51 Spiele)
Arne Friedrich ist in einer ähnlichen Kategorie anzusiedeln, wie Patrick Owomoyela. Denn auch der Verteidiger kickte früher für die Arminia (2000 - 2002). Nach seiner Zeit in Bielefeld folgte dann der Wechsel zur Hertha nach Berlin, für die er acht Jahre aktiv war und wo er zum deutschen Nationalspieler reifte. Friedrich ließ seine Karriere bei Chicago ausklingen, im Sommer 2013 zog er einen Schlussstrich und beendete seine Karriere.
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Thomas Helmer (46 Spiele)
Na, erkennen Sie den jungen Mann, der hier in die Kamera lächelt? Tatsächlich spielte Thomas Helmer einst für Arminia Bielefeld, von seinem Jugendklub SC Bad Salzuflen ging es 1984 auf die Alm, wo er zwei Jahre blieb. Danach folgten die Stationen Borussia Dortmund, FC Bayern, AFC Sunderland und Hertha BSC. 2000 beendete Helmer seine Karriere, mittlerweile ist er als Moderator im Einsatz.
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Tobias Rau (37 Spiele)
Wie Helmer spielte auch Tobias Rau einst beim FC Bayern, wenn auch weniger erfolgreich. Vom deutschen Rekordmeister ging es 2005 dann nach Bielefeld. Es sollte Raus letzte Profistation bleiben.
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Ritsu Doan (35 Spiele)
Für Ritsu Doan muss man gar nicht allzu weit in die Vergangenheit blicken, denn der Offensivmann ist auch aktuell noch in der Bundesliga aktiv – jedoch nicht mehr für die Arminia, sondern den SC Freiburg. Nach einer Leihe in Bielefeld verpflichteten die Breisgauer Doan fest von der PSV Eindhoven.
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Dieter Burdenski (33 Spiele)
Bei Werder Bremen wurde Dieter Burdenski zur Legende, zuvor spielte er noch ein Jahr für Arminia Bielefeld (1971/72). Der Torhüter, der mit Bremen 1988 Deutscher Meister wurde, starb am 9. Oktober 2024 im Alter von 73 Jahren.
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Ali Daei (26 Spiele)
Drei Stationen hatte Ali Daei in Deutschland, neben dem FC Bayern und Hertha BSC gehört auch Arminia Bielefeld dazu. Anschließend zog es ihn die Vereinigten Arabischen Emirate und in die iranische Heimat, wo er seine Karriere 2007 beendete.
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Oliver Neuville (13 Spiele)
Mit seinem Tor bei der WM 2006 gegen Polen schoss sich Oliver Neuville in die Herzen der deutschen Fans. Arminia Bielefeld war die letzte Profistation des Angreifers, 2011 beendete er seine Karriere.
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Gonzalo Castro (12 Spiele)
Mit Borussia Dortmund gewann Gonzalo Castro 2017 den DFB-Pokal, es war der größte Erfolg seiner Karriere. Nachdem er für längere Zeit vereinslos war, wechselte der Mittelfeldspieler im Dezember 2021 zur Arminia Bielefeld, wo er bis zum darauffolgenden Sommer blieb.
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Stefan Aigner (5 Spiele)
Der Blondschopf spielte von 2007 bis 2009 für Arminia Bielefeld, später war er unter anderem für den TSV 1860 München und Eintracht Frankfurt aktiv. 2023 beendete Aigner seine Karriere offiziell.