Ali Karimi, FC Bayern,
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Sebastian Rudy
Für Sebastian Rudy stellte sich der FC Bayern München als eine Nummer zu groß heraus. Mehr als die Rolle des Ergänzungsspielers war zwischen Sommer 2017 und Spätsommer 2018 für den 29-maligen Nationalspieler beim deutschen Rekordmeister nicht zu erreichen. Die Bayern jedoch kassierten für den ablösefrei aus Hoffenheim geholten Rudy 2018 16 Millionen Euro vom FC Schalke 04. Die Königsblauen verliehen den defensiven Mittelfeldspieler dann zwei Mal nach Hoffenheim. Seit Sommer 2023 war Rudy vereinslos, inzwischen kickt er beim SG Dilsberg in der Kreisklasse.
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Serdar Tasci
Serdar Tasci kam für eine Kurzleihe zum FC Bayern. Er spielte von Februar bis Sommer 2016 für die Münchner und brachte es in dieser Zeit auf lediglich drei Einsätze in der Bundesliga. Anschließend ging es für ihn wieder zu Spartak Moskau zurück. Der 14-malige deutsche Nationalspieler beendete seine aktive Laufbahn nach der Saison 2018/19 beim türkischen Erstligisten Basaksehir.
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Sebastian Rode
Sebastian Rode landete nach der WM 2014 im exquisit besetzten Kader des FC Bayern München. Auf 38 Bundesligaspiele für den deutschen Rekordmeister brachte es der fleißige Mittelfeldspieler, der aus Hessen stammt und dort für drei Schwergewichte der Region gespielt hat: für Darmstadt 98, Kickers Offenbach und Eintracht Frankfurt. An Rodes Zeit bei den Bayern schlossen sich 2016/17 14 Bundesligaspiele für Borussia Dortmund an. Sein Karriereende aber kündigte Rode für 2024 in Frankfurt an, wo er 2022 sensationellerweise die Europa League gewann.
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Medhi Benatia
Medhi Benatia kam 2014 nach München, aber verließ den Klub nach nur zwei Jahren wieder, weil er zu wenig Spielzeit bei den Bayern bekam. Der Innenverteidiger wechselte zu Juventus Turin, wurde aber auch dort nicht glücklich. Benatia beendete im November 2021 seine Karriere beim türkischen Erstligisten Karagümrük. Mittlerweile ist er als Sportdirektor bei Olympique Marseille tätig.
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Jan Kirchhoff
Jan Kirchhoff stand beim FC Bayern ab Sommer 2013 zweieinhalb Jahre unter Vertrag, war davon aber anderthalb Jahre nach Schalke verliehen, von Januar 2014 bis Saisonende 2014/15. Der in Frankfurt geborene und aus Mainz verpflichtete Innenverteidiger kam auf 13 Pflichtspiele für die Bayern und brachte dabei immerhin das Kunststück fertig, Klub-Weltmeister zu werden. Kirchhoffs Karriere endete 2021 beim insolventen Drittligisten KFC Uerdingen.
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Pierre-Emile Höjbjerg
Pierre-Emile Höjbjerg spielte einst ebenfalls für die Bayern. 2012 holten die Münchner den damals 16-Jährigen aus Bröndby und ließen ihn zunächst in der Amateur-Mannschaft auflaufen. Der Sprung zu den Profis gelang zwar, doch konnte sich Höjbjerg dort nicht festspielen. Über den FC Southampton kam Höjbjerg 2020 zu den Spurs nach Tottenham. Aktuell ist der dänische Nationalspieler an Olympique Marseille verliehen.
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Mitchell Weiser
Als großes Talent des 1. FC Köln heuerte der damals 18-jährige Mitchell Weiser, Sohn des einstigen Profis Patrick Weiser, im Sommer 2012 beim FC Bayern München an. Schon ein halbes Jahr später führte sein Weg nach Kaiserslautern, zurück nach München, 2015 schließlich zu Hertha BSC und von dort 2018 nach Leverkusen und 2021 nach Bremen. Mit Werder schaffte der U21-Europameister von 2017 im Sommer 2022 die Rückkehr in die Bundesliga und zählt dort noch immer zu den Leistungsträgern.
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Nils Petersen
Zur 2011/12 nahm Nils Petersen, aus Cottbus kommend, die Herausforderung FC Bayern München an. Das Abenteuer dauerte nur eine Saison oder 15 Pflichtspiele mit vier Toren lang. Dann wurde Petersen an Werder Bremen verliehen und im Sommer 2013 schließlich von den Grün-Weißen gekauft. Petersen blühte immer mehr auf, zeigte, was er in München unter all den Stars nicht hatte zeigen können. In der Folge wurde er zum Torschützenkönig bei Olympia, Nationalstürmer, der torgefährlichste Einwechselspieler der Bundesliga-Geschichte und eine Ikone beim SC Freiburg, wohin er 2015 wechselte. Seit 2023 kickt der Angreifer für den Blankenburger FV in der Landesklasse.
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Takashi Usami
Auch für Takashi Usami endete das Abenteuer FC Bayern nach nur einer Saison. Der Japaner war 2011/12 auf Leihbasis in München, konnte sich dort aber nie richtig durchsetzen. Usami spielte in Deutschland noch für Hoffenheim, Augsburg und Düsseldorf. Seit 2019 steht er in Japan wieder bei seinem Jugendverein Gamba Osaka unter Vertrag.
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Edson Braafheid
Edson Braafheid kam auf Wunsch von Louis van Gaal. Der Niederländer fasste in München jedoch nie richtig Fuß. Zwischen 2009 und 2011 bestritt er nur zwölf Pflichtspiele für den FC Bayern. Die Münchner verliehen ihn 2010 nach Glasgow, bevor sie ihn 2011 an Hoffenheim verkauften. Über Lazio Rom und den FC Utrecht landete Braafheid Ende 2018 in den USA. 2021 beendete er seine Spielerkarriere.
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Alexander Baumjohann
Alexander Baumjohann kam 2009 als viel gefeiertes Talent von Borussia Mönchengladbach zum FC Bayern, verließ den Klub aber nach nur einer Halbserie wieder, weil er es in München auf lediglich 116 Spielminuten brachte. Nach weiteren Stationen unter anderem in Kaiserslautern und bei der Hertha in Berlin, in Brasilien und Australien, beendete er seine Laufbahn beim Sydney FC schließlich. Dort ist er heute als Sportlicher Leiter tätig.
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Landon Donovan
Landon Donovan spielte zwischen 2005 und 2014 bei LA Galaxy in der Major League Soccer. In dieser Zeit wurde die Ikone des US-Fußballs an verschiedene europäische Vereine verliehen. Zu Beginn des Jahres 2009 kam der einstige Leverkusener in der Trainer-Amtszeit des Wahl-Amerikaners Jürgen Klinsmann zum FC Bayern. Nach nur sechs Spielen ging es für Donovan weiter zum FC Everton. 2019 beendete Donovan seine Laufbahn bei den San Diego Sockers.
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Jan Schlaudraff
Nachdem Jan Schlaudraff Alemania Aachen in die Bundesliga geschossen hatte, wechselte er 2007 zum FC Bayern. Die Konkurrenz im Sturm war mit Luca Toni, Miroslav Klose und Lukas Podolski jedoch zu groß. Nach nur einer Saison zog Schlaudraff weiter zu Hannover 96. Dort beendete der dreimalige Nationalspieler 2015 seine Karriere und wechselte 2019 ins Management von 96. Zuletzt war er als Geschäftsführer Sport und Interimstrainer beim österreichischen Zweitligisten SKN St. Pölten tätig, seit Anfang 2024 ist vereinslos.
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Marcell Jansen
Marcell Jansen wagte ebenfalls 2007, mit 21 Jahren, den Schritt in die ganz große Fußballwelt. Doch auch der gebürtige Mönchengladbacher wurde nicht glücklich in München. Nur 17 seiner insgesamt 242 Bundesligaspiele absolvierte er für die Bayern und zog nach nur einem Jahr weiter zum HSV. Dort gehörte der Linksverteidiger jahrelang zu den zuverlässigen Größen und spielte immerhin 45-mal für die deutsche Nationalelf. Nachdem ihm der HSV keinen neuen Vertrag anbieten wollte, beendete Jansen im Sommer 2015 im Alter von 29 Jahren seine Karriere. Er gab später aber noch ein Comeback in der dritten Mannschaft des HSV, dessen Präsident Jansen zudem wurde.
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Julio dos Santos
Als Jahrhunderttalent gepriesen, wechselte der 22-jährige Julio dos Santos 2006 für 2,7 Millionen Euro aus Paraguay nach München. Obwohl er damals auf dem Wunschzettel aller großen europäischen Vereine stand, schaffte er es nicht, sich in Europa zu behaupten. Die Bayern verliehen dos Santos bis 2008 nacheinander an den VfL Wolfsburg, UD Almeria in Spanien und an Gremio Porto Alegre nach Brasilien, ehe ein Verkauf zu Atletico Paranaense zustande kam. Dos Santos aber blieb bis zum Ende seiner Karriere im September 2022 ein steter Wandervogel.
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Ali Karimi
Aufgrund seiner Spielweise als "Maradona Asiens" verehrt, wechselte Ali Karimi 2005 nach München. Felix Magath hatte sich für die Verpflichtung des Dribbelkönigs stark gemacht. Karimi begann überraschend stark und steuerte einige Tore und Vorlagen zum Gewinn der deutschen Meisterschaft bei. Nach 42 Pflichtspielen ging Karimi 2007 nach Katar. Der Iraner tauchte Anfang 2011 für ein halbes Jahr und einen Bundesliga-Einsatz nochmals in Deutschland auf: Magath holte ihn zum FC Schalke 04. Bei Tractor Sazi im Iran endete im Sommer 2014 Karimis Karriere.
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Vahid Hashemian
Gerüchten zufolge soll der FC Bayern Karimis Landsmann Vahid Hashemian 2004 nur deshalb verpflichtet haben, um ihn der Konkurrenz wegzuschnappen. Denn nach zwei guten Bundesliga-Spielzeiten beim VfL Bochum waren viele Vereine hinter dem kopfballstarken Iraner her. In München hob der "Hubschrauber" des VfL Bochum jedoch nie ab. Seine Bilanz: Neun Bundesligaspiele, kein einziges Tor und nach nur einem Jahr der Wechsel nach Hannover. Von 2008 bis 2010 kehrte Hashemian nach Bochum zurück, ehe er 2012 in Persepolis sein Karriereende verkündete.
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Andreas Görlitz
Von 2004 bis 2010 trug Andreas Görlitz das Trikot des FC Bayern. Für die erste Mannschaft stand der Alternative-Pop-Musiker in dieser Zeit aufgrund großen Verletzungspechs jedoch nur 18-mal auf dem Platz. Zwischen 2007 und 2009 war der zweimalige Nationalspieler an den KSC verliehen. Nach drei Jahren in Ingolstadt und einer Saison bei den San José Earthquakes beendete Görlitz seine sportliche Karriere und widmete sich vollends der Musik.
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Tobias Rau
Tobias Rau gehört ebenfalls zu den vergessenen Spielern der Bayern. Der Verteidiger kam 2003 nach München. Nach zwei Jahren und lediglich 13 Einsätzen wechselte Rau nach Bielefeld. Inzwischen arbeitet der Linksfuß als Lehrer.
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Pablo Thiam
Pablo Thiam, der in Deutschland aufgewachsene Sohn eines guineischen Diplomaten, bestritt 294 Bundesligaspiele für den 1. FC Köln, den VfB Stuttgart und den VfL Wolfsburg. Seine kurze Zeit in München gerät hingegen oft in Vergessenheit. Das ist nicht verwunderlich, denn Thiam absolvierte zwischen 2001 und Anfang 2003 in anderthalb Jahren lediglich 16 Bundesliga-Einsätze für die Roten. 2008 in Wolfsburg endete Thiams aktive Laufbahn. Von 2021 bis 2023 leitete er die Nachwuchsabteilung bei Hertha BSC in Berlin.
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Markus Feulner
Markus Feulner lief zwischen 2001 und 2003 13-mal in der Bundesliga für den FC Bayern auf, bevor es ihn von Köln über Mainz, Dortmund und Nürnberg bis hin nach Augsburg zog. Feulner brachte dabei bis zu seinem Karrierende im Sommer 2019 weitere 191 Bundesligapartien auf sein Konto.
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Zvjezdan Misimovic
"Zwetschge", wie Zvjezdan Misimovic von Trainern und Kollegen nur genannt wird, lief in der Bundesliga nur drei Mal im roten Trikot des FC Bayern auf. Erst beim VfL Bochum, in Nürnberg und beim VfL Wolfsburg, wo er 2009 zur legendären Meistermannschaft Felix Magaths gehörte, reifte der Bosnier zum gestandenen Bundesligaspieler. Nach Stationen in der Türkei und Russland beendete der technisch beschlagene Kicker seine Karriere zu Jahresbeginn 2017 in China.
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Max Eberl
Auch der heutige Sportvorstand des FC Bayern, Max Eberl, spielte einst selbst für die Münchner. Er durchlief unter anderem die U17 und U19 des FC Bayern, konnte sich bei den Profis aber nicht durchsetzen, weshalb es für ihn beim VfL Bochum und bei Greuther Fürth weiterging. Eberl beendete seine Karriere schließlich 2005 nach sechs Jahren im Trikot der Gladbacher "Fohlen", für die er bis Anfang 2022 zudem 17 Jahre lang als führender Funktionär tätig war. Nach einem kurzen Ausflug bei RB Leipzig landete Eberl schließlich wieder in München.