Wegen seiner Kehlkopferkrankung lässt sich Hans Peter Doskozil im Spital untersuchen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass er noch einmal operiert werden muss.

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Dem burgenländischen Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) steht eventuell ein weiterer Eingriff am Kehlkopf bevor. Am Mittwoch fuhr er kurzfristig zu einer Untersuchung ins Universitätsklinikum Leipzig, nachdem er in den vergangenen Tagen eine Veränderung beim Atmen festgestellt habe und dies rasch abklären will, hieß es in einer Aussendung.

"Ich kenne diese Anzeichen bereits und habe mich daher entschieden, zum ehestmöglichen Termin Univ. Prof. Andreas Dietz aufzusuchen, der meine Kehlkopferkrankung seit Jahren behandelt", so Doskozil. Aufgrund seiner bisherigen Erfahrung könne er nicht ausschließen, dass eine neuerliche OP nötig ist. "Wenn das so sein sollte, ist es für mich bereits Routine", meinte der Landeshauptmann.

Keine Verzögerungen in Regierungsarbeit

In der Regierungsarbeit komme es zu keiner Verzögerungen, wurde betont. So werde etwa Landesrat Leonhard Schneemann (SPÖ) die bereits gestarteten Gespräche über eine Entlastung der Gemeinden weiterführen. Wie bei den bisherigen Klinikaufenthalten will sich Doskozil eng mit dem nun rot-grünen Regierungsteam abstimmen. Die Öffentlichkeit werde über die weitere Behandlung informiert.

Der Landeshauptmann war das letzte Mal Anfang November des Vorjahres operiert worden. Kurz vor Weihnachten kehrte er in die Öffentlichkeit zurück und hatte dann die Landtagswahl zu schlagen. (APA/bearbeitet von tas)