Vier US-Soldaten galten seit einer Übung am Dienstag als vermisst. Nun gibt es traurige Gewissheit: Nato-Generalsekretär Mark Rutte bestätigte nach Medienberichten den Tod der Männer.
Nach einer Militärübung am Dienstag waren vier Soldaten der US-Armee spurlos verschwunden. Berichten zufolge sind die Männer nun tot aufgefunden worden, wie unter anderem die "Daily Mail" schreibt.
Nato-Generalsekretär
Litauens Verteidigungsministerin Dovile Sakaliene widersprach diesen Berichten mittlerweile und dementierte Aussagen von Rutte. Nach den Soldaten werde noch gesucht.
Taktische Übung mit Bergungsfahrzeug
Die vier Soldaten, die von den Behörden nicht identifiziert wurden, sollen in einem M88-Bergungsfahrzeug unterwegs gewesen sein, einem der größten gepanzerten Fahrzeuge des US-Militärs. Möglicherweise sind sie dabei in ein Gewässer gestürzt.
Als sie sich am späten Dienstagnachmittag nach einer taktischen Übung in der Nähe von Pabrade in Litauen nicht mehr zurückmeldeten, startete die US-Armee zusammen mit den litauischen Behörden eine großangelegte Suchaktion. Pabradė liegt knapp zehn Kilometer von der Grenze zu Weißrussland entfernt.
Die litauischen Streitkräfte teilten am Mittwoch mit, dass sie einen "möglichen Standort" der vermissten Soldaten und ihres Fahrzeugs identifiziert hätten.
Offizielle Stellen machten keine Angaben dazu, wie die Soldaten oder ihr Fahrzeug verschwanden.
Die USA verlegen seit 2014 im Rotationsverfahren Einheiten für Manöver in den Baltenstaat Litauen und an die Nato-Ostgrenze. Nach litauischen Angaben ist gegenwärtig ein US-Bataillon in Pabrade stationiert. (cgo)