In der Ukraine ist die Industriestadt Dnipro erneut zum Ziel russischer Luftangriffe geworden. Es kam zu Explosionen und Bränden. Dabei gab es Tote und viele Verletzte.

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Bei einem russischen Drohnenangriff auf die ukrainische Industriestadt Dnipro sind nach Behördenangaben mindestens vier Menschen getötet und 21 weitere verletzt worden. Es sei zu Explosionen und mehreren Bränden gekommen, es gebe schwere Schäden in der Stadt, teilte der Militärgouverneur des Gebiets Dnipropetrowsk, Serhij Lyssak, mit. Er veröffentlichte in seinem Kanal auf der Plattform Telegram auch Fotos von den Verwüstungen. "Es war eine schwere Nacht", schrieb er.

13 Verletzte mussten demnach im Krankenhaus behandelt werden. Mehrere Häuser seien bei den Bränden zerstört worden. Es gebe Schäden an Hochhäusern und öffentlichen Gebäuden. Auch in einem Restaurantkomplex brach demnach ein Feuer aus. "Dutzende Autos wurden zerstört", sagte er in einer Bilanz am Morgen.

Russland stimmt Feuerpause nicht zu

Laut den Behörden gab es zwei Dutzend Angriffe mit Drohnen, die meisten von ihnen sei abgeschossen worden. Dnipro ist immer wieder Ziel russischer Luftangriffe.

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Russland hat einer allgemeinen Feuerpause nicht zugestimmt, die von den USA am 11. März vorgeschlagen wurde und zu der Kiew nach Regierungsangaben bereit ist. Die Ukraine wehrt sich seit mehr als drei Jahren gegen den russischen Angriffskrieg. (dpa/bearbeitet von ari)