Am Sonntag wurden in Dublin drei Männer bei einem Messerangriff verletzt, zwei schwer. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen, die Polizei schließt einen Terrorhintergrund aus
Bei einer Messerattacke in der irischen Hauptstadt Dublin sind am Sonntag drei Menschen verletzt worden. Ein Mann sei festgenommen worden, er befinde sich "in einer Wache im Norden der Stadt in Gewahrsam", teilte die Polizei mit. "Es besteht kein Risiko mehr für die Bevölkerung", erklärte sie weiter. Einem Bericht der Zeitung "The Irish Times" zufolge geht die Polizei nicht von einem Terroranschlag aus.
Bei den drei Verletzten handelt es sich laut Polizei um drei Männer, die in ein Krankenhaus eingeliefert wurden. Zwei haben demnach schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen, der dritte wurde mit leichten Verletzungen behandelt.
Normales Haushaltsmesser als Tatwaffe
Laut "Irish Times" benutzte der Tatverdächtige ein normales Haushaltsmesser. Mindestens ein Opfer sei angegriffen worden, als es in seinem Hauseingang stand, schrieb die Zeitung weiter.
Der Angriff ereignete sich laut Polizei am frühen Nachmittag im Dubliner Stadtteil Stoneybatter. Mehrere Orte seien wegen der Ermittlungen abgeriegelt, hieß es. Die Polizei startete zudem einen Zeugenaufruf.
"Ich habe gesehen, wie sehr schnell viele Polizeiwagen ankamen", zitierte die "Irish Times" eine Augenzeugin. Polizisten hätten sich vor einem Haus auf einen rennenden Mann geworfen. "Er hat einfach nur geschrien, 'lasst mich in Ruhe'. Er hatte Angst, wie jemand, der nicht mit dem gerechnet hat, was passiert ist", sagte die Anwohnerin laut dem Bericht. (afp/bearbeitet von fra)
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