Ein 19-Jähriger ist am Montag beim Schwimmen mit Freunden in der Naturbadeanlage "Resilake" in Kleinzell im Mühlkreis (Bezirk Rohrbach) ertrunken.

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Gegen 14.00 Uhr schwammen alle vier Burschen etwa 20 Meter vom Ufer weg, der 19-Jährige kehrte aber offenbar wieder in Richtung Steg um. Seine Freunde sahen das und glaubten, dass er aus dem Wasser gestiegen sei, berichtete die Polizei am Dienstag.

Nach etwa einer halben Stunde suchten die drei Jugendlichen den vierten in der Umgebung des Badeplatzes. Als sie ihn nicht fanden, schlugen sie Alarm. Rettungstaucher fanden den leblosen Körper des 19-Jährigen um 17.40 Uhr in rund 15 Meter Tiefe nahe der Einstiegsstelle.

78-Jähriger kann gerettet werden

Glimpflich verlief ein Badeunfall Montagabend für einen 78-Jährigen aus Regau im Attersee, weil sein gleichaltriger Bekannter aus Vöcklabruck als Lebensretter fungierte. Die beiden Männer kennen sich vom Badeplatz bei der Steinwand.

Daher wusste der Vöcklabrucker, dass der Regauer nicht der beste Schwimmer ist. Als ihm der schwächere Sportler von einer 280 Meter vom Ufer entfernten Boje in Richtung Badeplatz folgte, sprach ihn der Vöcklabrucker an.

Als der Mann plötzlich um Luft rang und mit den Armen ruderte, packte ihn der andere an der Hand und hielt seinen Kopf über Wasser.

Auf seine Hilferufe hin eilten ein Helfer mit Surfbrett und mehrere Boote zu den beiden. Sie brachten den 78-Jährigen aus Regau mit einem Boot ans Ufer, reanimierten ihn mithilfe der Wasserrettung und des Notarztes.

Er wurde mit Verdacht auf Hinterwandinfarkt ins Landeskrankenhaus Salzburg geflogen.  © APA

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