Berlin (dpa/tmn) - Nur rund jedes zweite der weltweit etwa 1,4 Milliarden aktiven Android-Geräte hat 2016 ein Sicherheits-Update erhalten. Das geht aus Googles jährlichem Sicherheitsbericht über das mobile Betriebssystem hervor.

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Demnach wurden rund 735 Millionen Geräte von mehr als 200 Herstellern mit neuer Software versorgt. Viele ältere und besonders die günstigeren Androiden blieben aber vom Hersteller unversorgt.

Künftig will Google enger mit den Geräteherstellern zusammenarbeiten, um noch mehr Geräte mit Updates zu versorgen. Bislang scheuen viele Hersteller die Mühe, neue Androidversionen an ihre unterschiedlichen Geräte anzupassen. Gerade im unteren Preissegment erhalten Smartphones und Tablets mit Android häufig keine Updates gegen erkannte Sicherheitslücken oder Schädlinge.

Den Angaben nach geht die relative Zahl der digitalen Bedrohungen für Android-Nutzer zurück. Durch mehr Sicherheitsüberprüfungen von Apps im Play Store konnte der Anteil installierter schädlicher Apps um rund die Hälfte gesenkt werden. Die Installation von Spionage-Apps zum Abgreifen persönlicher Daten ging um gut 73 Prozent zurück.

Bei Geräten, die den Play Store als einzige Bezugsquelle für Apps nutzen, war Ende 2016 auf 0,05 Prozent eine potenziell schädliche App installiert. 2015 lag der Anteil noch bei 0,15 Prozent. Bezieht ein Nutzer seine Software auch aus anderen Quellen, ist der Trend aber gegenläufig. Auf rund 0,7 Prozent der Geräte mit mehreren App-Bezugsquellen waren Ende 2016 möglicherweise schädliche Apps installiert. Ein leichter Anstieg (0,5 Prozentpunkte) zum Vorjahr.  © dpa

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